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Sunday, December 26, 2010

Learning English for German natives


(It's a quite embarrassing moment though when you realize that you are making the mistakes that are usually reserved for English speakers learning German.)

-- Birgit

Friday, June 25, 2010

Sagehnhafft

Neues aus dem Reich der Wortschöpfungen: Wer oder was ist wohl "lägender"?

lG Birgit

Tuesday, May 18, 2010

Im Übereifer

Wie alle Google-Produkte versucht auch Google Calendar manchmal, schlauer zu sein als der Benutzer. Wenn man zum Beispiel "Treffen in Graz" als Termin anlegt, wird der Kalender automatisch als Ort "Graz" eintragen, und bei "Konzert in Stadthalle" wird als Ort die Stadthalle angegeben. Lästig nur, wenn der Termin "Trends in der Neurorehabilitation" heißt.

lG Birgit

Wednesday, April 28, 2010

What The Fake

Eine meiner neuen Lieblingsserien ist Stargate Universe, momentan jeden Mittwoch um 20:15 auf RTL II. Ich habe nur leider den Fehler gemacht, ein paar Folgen davon auf Englisch anzuschauen. (Auf YouTube findet man alles Mögliche.) Warum das ein Fehler war? Einerseits, weil die Synchronsprecher nie so ganz zu den originalen Stimmen passen, und eine Aufnahme im Tonstudio nie so gut wird wie die Aufnahme, die live am Set gemacht worden ist. Aber damit könnte man ja gerade noch leben.

Wenn man aber andererseits aus reiner Neugier schon einmal die ersten paar Minuten der nächsten Folge auf Englisch angeschaut hat, dann tun Sachen wie die folgende einfach weh:

SPOILER ALERT

(Vorgeschichte in Stichworten: YOUNG ist (militärischer) Commander des Raumschiffs. Die Zivilisten an Bord hatten in der letzten Folge gewaltsam versucht die Kontrolle zu übernehmen, sind aber gescheitert. RUSH ist einer der (zivilen) Wissenschafter an Bord und war (Mit-)Anführer des Aufstandes. In der folgenden Szene unterhalten RUSH und YOUNG sich darüber, dass sie ihre Konflikte in den Griff bekommen müssen.)

Englischer Originaltext:
YOUNG: "Listen to me, the civilians aboard this ship didn't try to take over because they thought I was doing a bang-up job. I get that."
RUSH (sarcastically): "Well, good for you."
YOUNG: "I also get that I have to make this work."

Halbwegs wörtlich-sinngemäße Übersetzung:
YOUNG: "Hören Sie, die Zivilisten an Bord dieses Schiffes haben nicht deshalb versucht, die Kontrolle zu übernehmen, weil sie der Meinung waren, dass ich meinen Job so wahnsinnig gut mache. Das ist mir klar."
RUSH (sarkastisch): "Na, gut für Sie."
YOUNG: "Mir ist auch klar, dass ich das hier irgendwie hinbekommen muss."

Übersetzung in der offiziellen deutschen Synchonisation:
YOUNG: "Wissen Sie, die Zivilisten hier an Bord haben die Führung deshalb nicht übernommen, weil sie der Meinung sind, dass ich meine Arbeit gut mache."
RUSH (entnervt): "Schön für Sie."
YOUNG: "Es leuchtet also ein, dass ich weiterhin diese Aufgabe erfüllen muss."

Bitte könnte man dem Übersetzer dieser Zeilen zuerst einen Grundkurs in Sarkasmus und dann einen in Englisch angedeihen lassen? Bitte? Pretty please with sugar on top?

lG Birgit

P.S.: "Repressurize" übersetzt man mit "[Luft-]Druck wiederherstellen", nicht "Druckfestigkeit wiederherstellen". Selbst wenn letzteres wissenschaftlicher klingt.

Friday, April 23, 2010

Punkt.

Ich predige ja schon lange, dass Interpunktion wichtig ist. Ein besonders schönes Beispiel dafür haben nun aber in Graz ein paar Leute mit einer roten Spraydose geliefert, die auf den Plakaten von Barbara Rosenkranz deren Wahlslogan
"Ohne MUT keine WERTE."
kurzerhand durch Hinzufügen eines kleinen Beistrichs in
"Ohne MUT, keine WERTE."
verwandelt haben.

lG Birgit

Wednesday, April 14, 2010

Heppi Miel

Nur ein paar kleine Anmerkungen zu der bunten Box, in der bei McDonalds vor ein paar Tagen mein Happy Meal daherkam:
* Es gibt je nach Zählweise zwischen 5 und 7 Kontinente. Wenn man schon die Zählweise mit 5 Kontinenten als einzige Wahrheit anpreist, dann sind Europa und Asien bitte zusammen ein Kontinent namens Eurasien, und als Ausgleich vergessen wir bitte nicht auf die Antarktis.
* Übrigens gibt es diese 5 (bis 7) Kontinente nicht auf der Welt, sondern auf der Erde.
* Die Erde besteht mitnichten zu 70.7% aus Wasser; dies trifft lediglich auf die Erdoberfläche zu.
* "Eskimo" gilt im Allgemeinen nicht als Bezeichnung, sondern als Schimpfwort.
* Insgesamt sind in den Texten vier Rufzeichen zu viel, die durch Punkte ersetzt werden sollten.
* Der Text beim Rätsel sollte nicht heißen "Ordne jeweils das Lieblingsessen auf der linken Seite dem richtigen Landsmann auf der rechten Seite zu! Wer mag was am liebsten?", sondern "Ordne die im Allgemeinen als landestypisch angesehenen Speisen auf der linken Seite den klischeehaften Darstellungen von Einwohnern dieser Länder auf der rechten Seite zu."
* Ob das dann wirklich deren Lieblingsspeisen sind, sei dahingestellt.
* Übrigens ist Mais nicht afrikanischer, als Reis europäisch ist.
* Und über die Landkarte im Hintergrund schweige ich besser. (Dass Italien und Ägypten zusammengewachsen seien, wäre mir jedenfalls neu. Aber Moskau ist ja auch im Allgemeinen nicht östlich von Indien.)


Und noch zwei kleine Rechenübungen (unter Verwendung der unverbindlichen, nicht kartellierten Richtpreise, wie vorgefunden am 30.03.2010 im McDonalds Rankweil, Vorarlberg):

Rechenübung 1:
Variante 1:
Happy Meal (Hamburger, Kl. Portion Pommes, Kl. Getränk, Spielzeug): 3.49€
Variante 2:
Hamburger (1€), Kl. Portion Pommes (1€), Kl. Getränk (1€): 3€
Frage:
Was ist der effektive Preis des Spielzeugs?

Rechenübung 2:
0.25l Cola: 1€
0.4l Cola: 1.79€
0.5l Cola: 1.99€
Was ist an dieser Preistabelle seltsam?

lG Birgit

P.S.: Gut, zugegeben, Moskau ist östlich von Indien, um ungefähr 320 Längengrade.

Wednesday, March 17, 2010

Mehrzahls

Einer der größten Unterschiede zwischen TU Graz und TU Wien scheint ja die Mehrzahl von "LV" (LehrVeranstaltung) zu sein: Die Grazer sprechen von "LVs", während die Wiener lieber grammatikalisch korrekt "LVen" sagen. Aber immerhin sind die Grazer neuerdings konsequent: Im TUGonline gibt es seit dem letzten Update die Funktion "Suche Lehrveranstaltungs".

lG Birgit

Friday, March 12, 2010

In der Kürze...

... liegt die Würze. Aber man kann's damit bekanntlich auch übertreiben, und dass bei einer ungeschickten Kurzfassung durch schlichtes Weglassen gewisser Satzteile durchaus nicht nur der Satz kürzer, sondern auch der Sinn desselben ganz ein anderer werden kann, zeigt unfreiwillig der ORF bei der Berichterstattung über die Fälle sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche:

"Die zentrale Botschaft des Papstes an die Bischöfe lautet: 'Weitermachen!'"

lG Birgit

Saturday, February 27, 2010

Überraschend

"Mit Überraschungen wird nicht gerechnet," hieß es gerade in den Nachrichten. Naaiiin, das hätt ich aber nicht vermutet...

lG Birgit

Sunday, January 31, 2010

Gür... Gür... Gürkchen?

Vorschlag für eine Studie über das Suggerieren von Wörtern:

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Versuchsanordnung:

Zuerst bekommt die Testperson folgende Wörter präsentiert und soll sich möglichst viele davon einprägen:
Pizza
Gürtel
Skelett
Möhre
Koffer
Nadel
Adresse
Fieber
Zukunft
sowie 10 weitere zufällig ausgewählte Wörter

Nach ca. 15 Minuten Pause bekommt die Testperson folgende Aufgabe:

Sie werden nun jeweils drei Anfangsbuchstaben präsentiert bekommen. Ergänzen Sie diese auf ein Hauptwort (Nomen), verwenden Sie aber bitte keine Eigennamen. Beispielsweise können Sie "Kat" ergänzen auf "Katze", "Katalog", "Kathete", aber nicht auf "katholisch" (kein Nomen) oder "Katharina" (Eigenname). Verwenden Sie bitte das erste Wort, das Ihnen einfällt.
Möh...
Gür...
Zuk...
Ske...
Piz...
Adr...
Nad...
Kof...
Fie...

Erwartetes Ergebnis:
Es ist zu erwarten, dass bis zu 90% der Probanden die Wörter auf die zuvor eingeprägten Wörter ergänzen werden. Natürlich nur auf Grund der vorherigen Suggestion.

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Auch so kann man "Wissenschaft" betreiben.

lG Birgit

Friday, January 29, 2010

Tutoarn

Mathematik für Maschinenbauer, erstes Semester, Tutorium.
Ich: "Habt ihr irgendwelche Fragen?"
Student: "Wous isn a Intapoulazjoun?"

lG Birgit

Thursday, January 21, 2010

Schmäääärz

Uuuuuund das Wort des Tages (aus einer Abgabe zu "Entwurf und Analyse von Algorithmen") lautet: Stäck.

lG Birgit

Getupft

Erkenntnis aus dem Studentenleben: Wer nicht genug Punkte bekommt, bekommt einen Fleck.

lG Birgit

Wednesday, January 20, 2010

Alles eine Frage der Reihenfolge

Ein Werbespot zeigt wieder einmal unfreiwillig, wie schwierig die Deutsche Sprache ist: Das Vertauschen von zwei kleinen Wörtern kann den Sinn eines ganzen Satzes völlig verändern.

Man vergleiche zum Beispiel folgende zwei Sätze:
"Das alles gibt es für nur 12 Euro!"
"Das alles gibt es nur für 12 Euro!"

lG Birgit

Thursday, January 14, 2010

Dritte Lager und Prozentrechnung

Apropos dritte Lager: Eine Musterübung in Sachen Prozentrechnung:

Eberau hat 500 Einwohner.
Es soll ein Asylheim mit 300 Plätzen gebaut werden.

Argumentationslinie des dritten Lagers: "Die Anzahl der Asylwerber wäre 60% der Bevölkerung!"

Zugegeben, man kann obige Aussage mit viel gutem Willen so lesen, dass sie nicht völlig falsch ist. Aber ich bin trotzdem für 37.5%.

lG Birgit

Dritte Lager

Ich verstehe nicht, warum man das dritte Lager ausgerechnet in Eberau unterbringen will. Wo sich das dritte Lager doch normalerweise in Kärnten so wohlfühlt...

lG Birgit

Saturday, January 9, 2010

Pandemie

Wir befinden uns im Jahre 2010 n. Chr.. Ganz Europa ist vom Brettspiel "Pandemie" begeistert... Ganz Europa? Nein! Ein von unbelehrsamen Irren bevölkertes Bundesland in Österreich hört nicht auf, dem Fortschritt Widerstand zu leisten.

Oder anders ausgedrückt: Diverse Pandemien breiten sich aus auf der ganzen Welt, darunter auch die "Pandemie"-Pandemie -- nur die Steiermark scheint auf wundersame Weise verschont geblieben zu sein.

(Für Unwissende: "Pandemie" ist ein Brettspiel, erschienen 2008, hat die Auszeichnungen "Tric Trac d'Argent (Zweiter Platz)" (2008) und "Games 100 Bestes Familienspiel" (2009) erhalten, und ist momentan auf BoardGameGeek von ungefähr 44000 Spielen auf Rang 22. Weitere Informationen hier und hier.)


Wie auch immer, ich will also das besagte -- und wie gesagt recht weit verbreitete -- Spiel kaufen. Da ich gerade in Feldbach bin, und Feldbach ja doch immerhin Bezirkshauptstadt ist, versuche ich es einmal dort. Bei Libro kennt man das Spiel zwar, hat aber leider keines mehr lagernd -- und die nächste Lieferung kommt erst vor Ostern. Also versuche ich es beim "Thaller" (oder wie auch immer das Geschäft inzwischen heißt), der nach wie vor eine an und für sich ganz brauchbare Spieleabteilung unterhält.

Auf den ersten Blick sehe ich "Pandemie" einmal nicht, also gehe ich zur nächsten Verkäuferin. "Ich suche Pandemie," erkläre ich. Die Verkäuferin sieht mich an, als hätte ich um frittierte Sägespäne mit Metallic-Lackierung gebeten, also füge ich ", das Brettspiel" hinzu. Freundlich erklärt man mir, nein, von so einem Spiel habe man noch nie etwas gehört. Was das denn sei? "Nur eines der meistverkauften Spiele des vorigen Jahres...", antworte ich resigniert, bevor ich mich trotzdem bedanke und das Geschäft verlasse. Damit ist die Feldbacher Auswahl an Spielegeschäften erschöpft. "Prravinzhauptstadt", denke ich mir. Unbedingt mit zwei r.


Daher mache ich mich beim nächsten Graz-Aufenthalt auf dem Weg zum Kastner&Öhler, der nach wie vor nebst diversen anderen Sachen auch für seine Spieleabteilung bekannt ist. (Zumindest bei Leuten, die sich dafür interessieren.)

Also gehe ich in ebenjene Spieleabteilung, finde auf Anhieb wieder keine Schachtel "Pandemie", und wende mich also wiederum an die nächste Verkäuferin. "Ich suche das Brettspiel 'Pandemie'", sage ich diesmal, sicherheitshalber. Ein verständnisloser Blick. "Nein, das haben wir glaub ich gar nie da gehabt, der Name sagt mir nichts... Moment," überlegt sie, "ich kann im Computer nachschauen." Sprach's, drehte sich zum Computer um und tippte mit Schwung "Bandamie" ein.

Da der Bildschirm so steht, dass ich ihn sehe, kann ich diskret darauf hinweisen. Der Computer findet natürlich auch mit der richtigen Schreibweise nichts -- ich lasse mir erklären, dass das bedeutet, dass das Spiel gar nie im System war, also auch nie lagernd --, aber die Verkäuferin hat scheinbar einen Geistesblitz. "Aaaaah!", meint sie, über ihre scheinbare Erleuchtung begeistert, "Ich glaub ich erinner mich daran! Das ist das, wo man fünf in eine Reihe bringen muss, oder?"


lG Birgit

P.S.: Ich habe bei der Gelegenheit erfahren, dass "Spieleabteilungen" ihre Spiele scheinbar meist nach irgendwelchen "Bestsellerlisten" kaufen, die von gewissen [großen] Verlägen veröffentlicht werden und angeblich "beliebte" Spiele enthalten. Jedenfalls bin ich sowohl bei Thaller als auch bei Kastner&Öhler definitiv nicht an Fachverkäufer für den Spielebereich geraten. Vielleicht "Fachverkäufer" im Sinne von "Leute, die die mitgeschickten Beschreibungen gelesen und auswendiggelernt haben", aber nicht Leute, die sich tatsächlich interessieren für das, was sie da verkaufen. Glaub nicht, dass zB BoardGameGeek auch nur einer der beiden ein Begriff gewesen wäre.

P.P.S.: spiele-offensive.de liefert Pandemie dankenswerterweise auch nach Österreich versandkostenfrei, vermutlich billiger, und auf jeden Fall ohne zuerst darüber diskutieren zu müssen, was es ist.

Tuesday, January 5, 2010

Ungeschicklichkeit ist...

Foto: Da waren wohl schon einige ungeschickt...

lG Birgit

Sunday, November 29, 2009

Kleines Wörterbuch Wohnungssuche (Auflösung des Quiz)

(Vor einigen Wochen gab es hier im blog das dazugehörige Quiz.)

Billaggebühr -- Rundfunkgebühr
Cheminee -- Kamin
Estrich-Abteil -- Dachboden-Abteil
Frottierwäsche -- Handtücher / Badetücher
Lavabo -- Waschbecken
Plättliboden -- Fliesenboden
Rechaud -- Herd
Reduit -- Abstellkammer
Tumbler -- Wäschetrockner

(Ursprünglich geposted in meinem privaten Blog am 14.10.2009.)
lG Birgit

Kleines Wörterbuch Wohnungssuche (Quiz)

Auch wenn in der Schweiz offiziell Deutsch gesprochen wird -- für die Wohnungssuche braucht man ein gewisses Grundvokabular. Daher hier das Quiz darüber. (Auflösung folgt.)

Was bedeutet...
... Billaggebühr?
... Cheminee?
... Estrich-Abteil?
... Frottierwäsche?
... Lavabo?
... Plättliboden?
... Rechaud?
... Reduit?
... Tumbler?

(Ursprünglich geposted in meinem privaten Blog am 24.07.2009.)
lG Birgit