2011: Dear Windows 7, you might be a
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Tuesday, April 26, 2011
Linux vs. Windows (part 1)
2001: Dear Linux, you might be a decent operating system, but holy shit do take a look at Windows to see how to build a proper user interface.
2011: Dear Windows 7, you might be adecent operating system, but holy shit do take a look at Linux Mint to see how to build a proper user interface.
2011: Dear Windows 7, you might be a
Thursday, April 14, 2011
Die Lehre schöner Dokumente
Mit freundlicher Genehmigung des Autors darf ich die folgende höchst amüsante Abhandlung über die korrekte Anwendung von LaTeX-Befehlen aus einer email-Diskussion zitieren -- ich finde, so schöner Humor sollte nicht ungehört verklingen:
=================================================
Lieber Herr X,
Frau Y hat mich aufgeklärt, dass Sie ihr erklärt haben, dass die
Punkte eines Dreiecks als $\mathit{ABC}$ und nicht einfach als $ABC$
zu setzen seien.
Bitte auch um entsprechende Erklärungen, damit ich auch verstehe,
warum Sie das vorziehen.
Ich hätte ja gemeint, dass A B und C drei verschiedene Punkte sind, die
eben --- wie bei einer Multiplikation --- ohne binären Operator
nebeneinanderstehen, und damit bin ich bei $ABC$.
Z
=================================================
Lieber Herr Z,
> Frau Y hat mich aufgeklärt, dass Sie ihr erklärt haben, dass die
> Punkte eines Dreiecks als $\mathit{ABC}$ und nicht einfach als $ABC$
> zu setzen seien.
Sollte das tatsächlich zutreffen, will ich nicht ruhen, ehe sämtliche Dreiecke von der gemeinen Tyrannei durch \mathit befreit worden und ihrer rechtmäßigen Multiplikation wieder eigen geworden sind!
> Bitte auch um entsprechende Erklärungen, damit ich auch verstehe,
> warum Sie das vorziehen.
Ich kann es mir kaum anders erklären, als dass ich von bösen Geistern geritten ward. Inzwischen habe ich jedenfalls, Knuth sei Dank, diesen schändlichen Pfad der Unterdrückung unschuldiger Punkte hinter mir gelassen.
> Ich hätte ja gemeint, dass A B und C drei verschiedene Punkte sind, die
> eben --- wie bei einer Multiplikation --- ohne binären Operator
> nebeneinanderstehen, und damit bin ich bei $ABC$.
Sie können in dieser Sache mit meinem uneingeschränkten Vertrauen und vollster Unterstützung rechnen.
Sollte zu Unrecht Platz unterschlagen worden sein, sei dieser hiermit inklusive sämtlicher Zinsen, Zinseszinsen und Kollateralschäden bei Vier- und Fünfecken umgehend zurückgezahlt:
\qquad\qquad\qquad\qquad\qquad\qquad\qquad\qquad
Für eventuell zu viel beanspruchten Raum sollte ein
\hspace{-16em}
zu Ihrer freien Verfügung für gerechten Ausgleich sorgen.
Ich hoffe inständig, dass darüber hinaus kein seelischer Schaden angerichtet wurde, der nicht durch einen angemessenen Kaiserschmarrn und entsprechenden Zwetschkenröster wieder gut gemacht werden könnte.
Mit schuldbewussten Grüßen
X
Kopien ergehen zur allgemeinen Information, Begutachtung und Beglaubigung an weitere Verfechter der Lehre schöner Dokumente.
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Lieber Herr X,
Frau Y hat mich aufgeklärt, dass Sie ihr erklärt haben, dass die
Punkte eines Dreiecks als $\mathit{ABC}$ und nicht einfach als $ABC$
zu setzen seien.
Bitte auch um entsprechende Erklärungen, damit ich auch verstehe,
warum Sie das vorziehen.
Ich hätte ja gemeint, dass A B und C drei verschiedene Punkte sind, die
eben --- wie bei einer Multiplikation --- ohne binären Operator
nebeneinanderstehen, und damit bin ich bei $ABC$.
Z
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Lieber Herr Z,
> Frau Y hat mich aufgeklärt, dass Sie ihr erklärt haben, dass die
> Punkte eines Dreiecks als $\mathit{ABC}$ und nicht einfach als $ABC$
> zu setzen seien.
Sollte das tatsächlich zutreffen, will ich nicht ruhen, ehe sämtliche Dreiecke von der gemeinen Tyrannei durch \mathit befreit worden und ihrer rechtmäßigen Multiplikation wieder eigen geworden sind!
> Bitte auch um entsprechende Erklärungen, damit ich auch verstehe,
> warum Sie das vorziehen.
Ich kann es mir kaum anders erklären, als dass ich von bösen Geistern geritten ward. Inzwischen habe ich jedenfalls, Knuth sei Dank, diesen schändlichen Pfad der Unterdrückung unschuldiger Punkte hinter mir gelassen.
> Ich hätte ja gemeint, dass A B und C drei verschiedene Punkte sind, die
> eben --- wie bei einer Multiplikation --- ohne binären Operator
> nebeneinanderstehen, und damit bin ich bei $ABC$.
Sie können in dieser Sache mit meinem uneingeschränkten Vertrauen und vollster Unterstützung rechnen.
Sollte zu Unrecht Platz unterschlagen worden sein, sei dieser hiermit inklusive sämtlicher Zinsen, Zinseszinsen und Kollateralschäden bei Vier- und Fünfecken umgehend zurückgezahlt:
\qquad\qquad\qquad\qquad\qquad\qquad\qquad\qquad
Für eventuell zu viel beanspruchten Raum sollte ein
\hspace{-16em}
zu Ihrer freien Verfügung für gerechten Ausgleich sorgen.
Ich hoffe inständig, dass darüber hinaus kein seelischer Schaden angerichtet wurde, der nicht durch einen angemessenen Kaiserschmarrn und entsprechenden Zwetschkenröster wieder gut gemacht werden könnte.
Mit schuldbewussten Grüßen
X
Kopien ergehen zur allgemeinen Information, Begutachtung und Beglaubigung an weitere Verfechter der Lehre schöner Dokumente.
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Friday, March 11, 2011
Bad hack
Reading your old code comments -- always a source of fun:
// Bad hack, n.: A piece of code that arguably
// fulfills its purpose, but does so in a very
// crude, inefficient and/or instable way, usually
// due to having been written with great haste or
// little care.
// An example of a bad hack:
Wednesday, December 8, 2010
Comic: Innocence
There are two questions to which most of us are at some point in the process of growing up very eager to hear the answers of our peers:
* How old were you when you did it for the first time?
* How large is yours?
Engineers aren't any different -- except that for them, the first question refers to signing an NDA and the second to your codebase.
Since I know you are all dying of curiosity, I'm willing to share my answers: I had my first time at the tender age of 18. It was with a very interesting genome research project, and back then their codebase appeared huge to me, mostly because I didn't have any comparison yet. Even though I was a bit anxious at first, it turned out to be a great experience.
The by far largest one I've seen so far is of course that of Google. Even after two years it still feels immense every time I touch it; It's in fact so large that it can be quite a pain in the ass at times.
I've seen and even played with some others, and came to the conclusion that skill matters a lot more than size. Indeed, if something is too big, it really requires a lot of skill to avoid it being painful to deal with. Small size and lack of skill on the other hand always leaves you with the feeling that you'd probably be better off doing it yourself.
And of course, things only start to get really interesting once you are in contact with several at the same time (or watch their more or less deft attempts of uniting with each other).
Okay, enough bawdy jokes for today. Also excuse my complete lack of ability to draw nice stick figures.
-- Birgit
Monday, October 18, 2010
Pac-Man
Proudly presenting: Ein Kurzfilmchen, bei dem ich durch Zufall die Gelegenheit hatte, mitzu"spielen" (im wahrsten Sinn des Wortes):
Weitere Informationen und einen recht netten Making-Of Bericht gibt es hier:
http://www.notsonoisy.com/pac-man/
Alles in allem ein gut verbrachter Samstag Vormittag. :-)
lG Birgit
Weitere Informationen und einen recht netten Making-Of Bericht gibt es hier:
http://www.notsonoisy.com/pac-man/
Alles in allem ein gut verbrachter Samstag Vormittag. :-)
lG Birgit
Saturday, October 9, 2010
Collatz Rule
The Collatz Rule (for informatics professors): "Before telling your students about the Collatz Conjecture, make sure you don't need the computer lab for anything else within the next two months."
-- Birgit
-- Birgit
Monday, August 30, 2010
Epic Fail: Error messages
me@mycomputer> spellcheck longdocument.txt
spellcheck: There is at least one spelling error in the document.
me@mycomputer> spellcheck longdocument.txt --detailed
spellcheck: There are exactly 3 spelling errors in the document.
spellcheck: There is at least one spelling error in the document.
me@mycomputer> spellcheck longdocument.txt --detailed
spellcheck: There are exactly 3 spelling errors in the document.
Monday, August 2, 2010
Thursday, July 29, 2010
Monday, March 8, 2010
Weltfrauentag / Frauen in der Informatik
Eigentlich hätte ich mir zum Weltfrauentag ja die Abschaffung des Weltfrauentags gewünscht. Aber nachdem es inzwischen auch den Männertag, den Hermaphroditen-Tag, den Transgender-Tag und sogar den Gender Awareness Tag gibt, kann ich wohl kaum meckern.
Also muss ich stattdessen meine übliche Predigt ablassen über die angebliche Benachteiligung von Frauen in der Informatik. Meine Zahlen sind ein paar Jahre alt und gerundet, aber viel dürfte sich nicht geändert haben.
Machen wir ein Schätzspiel:
Wie hoch ist der Frauenanteil unter den ProgrammiererInnen in der Industrie?
Etwa 10% bis 15%.
Wie hoch ist der Frauenanteil beim Lehrpersonal für Informatik (an der TU Graz)?
Etwa 10% bis 15%.
Wie hoch ist der Frauenanteil unter den TutorInnen und StudienassistentInnen für Informatik (an der TU Graz)?
Etwa 10% bis 15%.
Wie hoch ist der Frauenanteil bei den Informatik-Doktoratsstudienabschlüssen (an der TU Graz)?
Etwa 10% bis 15%.
Wie hoch ist der Frauenanteil bei den Informatik-Diplom- bzw. Master-Studienabschlüssen (an der TU Graz)?
Etwa 10% bis 15%.
Wie hoch ist der Frauenanteil bei den Informatik-StudentInnen (an der TU Graz)?
Etwa 10% bis 15%.
Wie hoch ist der Frauenanteil bei den Informatik-StudienanfängerInnen (an der TU Graz)?
Etwa 10% bis 15%.
Ich sehe einfach nicht, wo auf diesem Weg angeblich Diskriminierung stattfinden soll. Der einzige Punkt, an dem tatsächlich Diskriminierung passiert, ist da, wo nur 15% der StudienanfängerInnen weiblich sind -- aber das ist nun wohl wirklich deren freie Entscheidung.
Die vielleicht beeinflusst wird durch die gebetsmühlenartige Wiederholung der Behauptung, Frauen würden in der Informatik diskriminiert werden.
lG Birgit
Also muss ich stattdessen meine übliche Predigt ablassen über die angebliche Benachteiligung von Frauen in der Informatik. Meine Zahlen sind ein paar Jahre alt und gerundet, aber viel dürfte sich nicht geändert haben.
Machen wir ein Schätzspiel:
Wie hoch ist der Frauenanteil unter den ProgrammiererInnen in der Industrie?
Etwa 10% bis 15%.
Wie hoch ist der Frauenanteil beim Lehrpersonal für Informatik (an der TU Graz)?
Etwa 10% bis 15%.
Wie hoch ist der Frauenanteil unter den TutorInnen und StudienassistentInnen für Informatik (an der TU Graz)?
Etwa 10% bis 15%.
Wie hoch ist der Frauenanteil bei den Informatik-Doktoratsstudienabschlüssen (an der TU Graz)?
Etwa 10% bis 15%.
Wie hoch ist der Frauenanteil bei den Informatik-Diplom- bzw. Master-Studienabschlüssen (an der TU Graz)?
Etwa 10% bis 15%.
Wie hoch ist der Frauenanteil bei den Informatik-StudentInnen (an der TU Graz)?
Etwa 10% bis 15%.
Wie hoch ist der Frauenanteil bei den Informatik-StudienanfängerInnen (an der TU Graz)?
Etwa 10% bis 15%.
Ich sehe einfach nicht, wo auf diesem Weg angeblich Diskriminierung stattfinden soll. Der einzige Punkt, an dem tatsächlich Diskriminierung passiert, ist da, wo nur 15% der StudienanfängerInnen weiblich sind -- aber das ist nun wohl wirklich deren freie Entscheidung.
Die vielleicht beeinflusst wird durch die gebetsmühlenartige Wiederholung der Behauptung, Frauen würden in der Informatik diskriminiert werden.
lG Birgit
Thursday, February 18, 2010
Magie
Martin: "Ich weiß noch einen Zaubertrick. Denk an eine transzendente Zahl zwischen 1 und 10!"
Birgit: "Okay..."
Martin: "Jetzt bilde die Ziffernsumme!"
Birgit: "Okay..."
Martin: "Aleph-Null!"
lG Birgit
Birgit: "Okay..."
Martin: "Jetzt bilde die Ziffernsumme!"
Birgit: "Okay..."
Martin: "Aleph-Null!"
lG Birgit
Monday, February 15, 2010
Religion in Strange Places
Für alle, die schon einmal wissen wollten, warum Magic: The Gathering als Ritual und Longcat als Beginn einer neuen Religion betrachtet werden kann:
http://religioninstrangeplaces.blogspot.com/
lG Birgit
http://religioninstrangeplaces.blogspot.com/
lG Birgit
Thursday, February 4, 2010
Millionenfrage
Auf einer Freilandstraße sind 500m zwischen dem Ende einer 70km/h-Zone und dem Beginn der nächsten. Wenn man auf diesen 500m auf 100km/h beschleunigt und vor der nächsten Zone wieder abbremst, wieviel Zeit gewinnt man dann etwa gegenüber jemandem, der konstant mit 70km/h weiterfährt (unter Annahme idealer Beschleunigung, d.h. von 70km/h auf 100km/h in 0 Sekunden)?
A) 5 Sekunden
B) 6 Sekunden
C) 7 Sekunden
D) 8 Sekunden
Mit freundlichen Grüßen an alle, die auf besagtem Straßenstück schon einmal geglaubt haben, an meiner hinteren Stoßstange kleben zu müssen.
Birgit
A) 5 Sekunden
B) 6 Sekunden
C) 7 Sekunden
D) 8 Sekunden
Mit freundlichen Grüßen an alle, die auf besagtem Straßenstück schon einmal geglaubt haben, an meiner hinteren Stoßstange kleben zu müssen.
Birgit
Sunday, January 31, 2010
Kapiland
Früher hat man in Computerspielen à la Tycoon komplexe Modelle aufgebaut, um die Wirtschaft möglichst realitätsgetreu zu simulieren. Heute ist das viel einfacher: Heute steckt man ein paar tausend Spieler zusammen in ein Online-Spiel mit Marktplatz und wartet ab, was passiert.
Konkret heißt das Ding Kapiland. Jeder Spieler kann Fabriken und Geschäfte bauen sowie durch Forschung die Qualität seiner Produkte steigern. Jedes Produkt benötigt Ausgangsstoffe, die in der Fabrik dann unter gewissen Produktionskosten ins nächste Produkt in der Produktionskette umgewandelt werden.
Einzige Ausnahme hierbei ist Strom: Der entsteht aus dem Nichts. (Vielleicht bestehen die Kraftwerke in Wirklichkeit ja aus großen Ergometer-Farmen, auf denen die Arbeiter dann strampeln, um Strom zu produzieren.) Mit Hilfe von Strom kann man in der Quelle Wasser "erzeugen". Aus Wasser produziert sich Saatgut auf der Plantage. Wasser plus Saatgut ergibt auf der gleichen Plantage Zuckerrohr oder Kakao. Zuckerrohr und Strom wird in der Lebensmittelfabrik zu Zucker verarbeitet. Und zusammen mit dem Kakao wird aus dem Zucker schließlich ein Schokoriegel, der im Lebensmittelgeschäft verkauft wird.
Insgesamt etwa 50 verschiedene Produkte werden in Kapiland so erzeugt und verkauft, von Strom und Wasser über Stahl und Getreide bis hin zu Badelotionen, Cabriolets und Diamantringen. Jedes dieser Zwischenprodukte kann am Marktplatz zwischen den Spielern gehandelt werden.
Und schon fangen die Spieler an, sich zu spezialisieren. Der eine setzt auf Grundstoffe, produziert große Mengen Wasser, Strom und Stahl und erhält sein Geld ausschließlich aus dem Verkauf an andere Spieler. Ein anderer spezialisiert sich auf ein Produkt, zum Beispiel Schokoriegel, und produziert dieses selbst vom Strom bis zum Verkauf. Und der dritte baut Geschäftsketten, kauft alle Produkte von anderen Spielern ein statt sie selbst zu produzieren, und verkauft sie an die (NPC-)Endkunden weiter. Manche spezialisieren sich sogar auf den Bau und Verkauf ganzer Fabriksgebäude an andere Spieler.
Entsprechend gibt es im Forum zum Spiel auch bunte Diskussionen, von "Suche Dauerlieferanten für Saatgut und Baumwolle" bis zu "Verkaufe 8000m² große Lebensmittelfabrik in Frankreich". Und besonders lustig sind die regelmäßig wiederkehrenden Diskussionen über den Stahlpreis -- alle paar Wochen kommt wieder jemand daher mit "Wir sollten den Stahlpreis hochtreiben, Stahl verkaufen zahlt sich ja gar nicht mehr aus". Was meistens beantwortet wird mit "Wenn Stahl noch teurer wird, produzier ich ihn mir selber." von der einen Seite und "Wenn Stahl so billig bleibt, verkauf ich meine Stahlwerke." von der anderen. Damit hat man innert zweier Stunden wieder geklärt, wie freie Marktwirtschaft funktioniert, und der Stahlpreis pendelt sich ungeniert wieder bei etwa 280 ein.
Kurz und gut: Wer freie Marktwirtschaft einmal in Aktion sehen will und noch dazu ganz risikofrei, kann sich an Kapiland versuchen. Pädagogisch wertvoll, nicht nur für BWL-Studenten.
lG Birgit
Konkret heißt das Ding Kapiland. Jeder Spieler kann Fabriken und Geschäfte bauen sowie durch Forschung die Qualität seiner Produkte steigern. Jedes Produkt benötigt Ausgangsstoffe, die in der Fabrik dann unter gewissen Produktionskosten ins nächste Produkt in der Produktionskette umgewandelt werden.
Einzige Ausnahme hierbei ist Strom: Der entsteht aus dem Nichts. (Vielleicht bestehen die Kraftwerke in Wirklichkeit ja aus großen Ergometer-Farmen, auf denen die Arbeiter dann strampeln, um Strom zu produzieren.) Mit Hilfe von Strom kann man in der Quelle Wasser "erzeugen". Aus Wasser produziert sich Saatgut auf der Plantage. Wasser plus Saatgut ergibt auf der gleichen Plantage Zuckerrohr oder Kakao. Zuckerrohr und Strom wird in der Lebensmittelfabrik zu Zucker verarbeitet. Und zusammen mit dem Kakao wird aus dem Zucker schließlich ein Schokoriegel, der im Lebensmittelgeschäft verkauft wird.
Insgesamt etwa 50 verschiedene Produkte werden in Kapiland so erzeugt und verkauft, von Strom und Wasser über Stahl und Getreide bis hin zu Badelotionen, Cabriolets und Diamantringen. Jedes dieser Zwischenprodukte kann am Marktplatz zwischen den Spielern gehandelt werden.
Und schon fangen die Spieler an, sich zu spezialisieren. Der eine setzt auf Grundstoffe, produziert große Mengen Wasser, Strom und Stahl und erhält sein Geld ausschließlich aus dem Verkauf an andere Spieler. Ein anderer spezialisiert sich auf ein Produkt, zum Beispiel Schokoriegel, und produziert dieses selbst vom Strom bis zum Verkauf. Und der dritte baut Geschäftsketten, kauft alle Produkte von anderen Spielern ein statt sie selbst zu produzieren, und verkauft sie an die (NPC-)Endkunden weiter. Manche spezialisieren sich sogar auf den Bau und Verkauf ganzer Fabriksgebäude an andere Spieler.
Entsprechend gibt es im Forum zum Spiel auch bunte Diskussionen, von "Suche Dauerlieferanten für Saatgut und Baumwolle" bis zu "Verkaufe 8000m² große Lebensmittelfabrik in Frankreich". Und besonders lustig sind die regelmäßig wiederkehrenden Diskussionen über den Stahlpreis -- alle paar Wochen kommt wieder jemand daher mit "Wir sollten den Stahlpreis hochtreiben, Stahl verkaufen zahlt sich ja gar nicht mehr aus". Was meistens beantwortet wird mit "Wenn Stahl noch teurer wird, produzier ich ihn mir selber." von der einen Seite und "Wenn Stahl so billig bleibt, verkauf ich meine Stahlwerke." von der anderen. Damit hat man innert zweier Stunden wieder geklärt, wie freie Marktwirtschaft funktioniert, und der Stahlpreis pendelt sich ungeniert wieder bei etwa 280 ein.
Kurz und gut: Wer freie Marktwirtschaft einmal in Aktion sehen will und noch dazu ganz risikofrei, kann sich an Kapiland versuchen. Pädagogisch wertvoll, nicht nur für BWL-Studenten.
lG Birgit
Gür... Gür... Gürkchen?
Vorschlag für eine Studie über das Suggerieren von Wörtern:
----------------------------------------------------------
Versuchsanordnung:
Zuerst bekommt die Testperson folgende Wörter präsentiert und soll sich möglichst viele davon einprägen:
Pizza
Gürtel
Skelett
Möhre
Koffer
Nadel
Adresse
Fieber
Zukunft
sowie 10 weitere zufällig ausgewählte Wörter
Nach ca. 15 Minuten Pause bekommt die Testperson folgende Aufgabe:
Sie werden nun jeweils drei Anfangsbuchstaben präsentiert bekommen. Ergänzen Sie diese auf ein Hauptwort (Nomen), verwenden Sie aber bitte keine Eigennamen. Beispielsweise können Sie "Kat" ergänzen auf "Katze", "Katalog", "Kathete", aber nicht auf "katholisch" (kein Nomen) oder "Katharina" (Eigenname). Verwenden Sie bitte das erste Wort, das Ihnen einfällt.
Möh...
Gür...
Zuk...
Ske...
Piz...
Adr...
Nad...
Kof...
Fie...
Erwartetes Ergebnis:
Es ist zu erwarten, dass bis zu 90% der Probanden die Wörter auf die zuvor eingeprägten Wörter ergänzen werden. Natürlich nur auf Grund der vorherigen Suggestion.
----------------------------------------------------------
Auch so kann man "Wissenschaft" betreiben.
lG Birgit
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Versuchsanordnung:
Zuerst bekommt die Testperson folgende Wörter präsentiert und soll sich möglichst viele davon einprägen:
Pizza
Gürtel
Skelett
Möhre
Koffer
Nadel
Adresse
Fieber
Zukunft
sowie 10 weitere zufällig ausgewählte Wörter
Nach ca. 15 Minuten Pause bekommt die Testperson folgende Aufgabe:
Sie werden nun jeweils drei Anfangsbuchstaben präsentiert bekommen. Ergänzen Sie diese auf ein Hauptwort (Nomen), verwenden Sie aber bitte keine Eigennamen. Beispielsweise können Sie "Kat" ergänzen auf "Katze", "Katalog", "Kathete", aber nicht auf "katholisch" (kein Nomen) oder "Katharina" (Eigenname). Verwenden Sie bitte das erste Wort, das Ihnen einfällt.
Möh...
Gür...
Zuk...
Ske...
Piz...
Adr...
Nad...
Kof...
Fie...
Erwartetes Ergebnis:
Es ist zu erwarten, dass bis zu 90% der Probanden die Wörter auf die zuvor eingeprägten Wörter ergänzen werden. Natürlich nur auf Grund der vorherigen Suggestion.
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Auch so kann man "Wissenschaft" betreiben.
lG Birgit
Friday, January 29, 2010
Tutoarn
Mathematik für Maschinenbauer, erstes Semester, Tutorium.
Ich: "Habt ihr irgendwelche Fragen?"
Student: "Wous isn a Intapoulazjoun?"
lG Birgit
Ich: "Habt ihr irgendwelche Fragen?"
Student: "Wous isn a Intapoulazjoun?"
lG Birgit
Monday, January 25, 2010
Sichtbeton
Zitat eines Studienkollegen: "Glaubst bekommt man die Vorliebe für Sichtbeton im Architekturstudium eingeimpft, oder ist das schon Aufnahmevoraussetzung?"
lG Birgit
lG Birgit
Wusstet ihr schon...
..., dass der Fortschrittsbalken in Computerprogrammen bis 2003 patentiert waren?
(Links: Wikipedia und Patentbeschreibung)
lG Birgit
(Links: Wikipedia und Patentbeschreibung)
lG Birgit
Sunday, January 24, 2010
Wednesday, January 20, 2010
Horoskope
Donnerstag, 14.01.2010, 20:15, bei Dr. House auf ORF 1: "Sie war bei einer Wein- und Käseverkostung. Beides kann Migräne verursachen."
Freitag, 15.01.2010, 05:45, Horoskope auf Antenne Steiermark: "Steinbock: Wenn Sie zu Migräne neigen, sollten Sie heute besser auf Käse und Wein verzichten."
So entstehen also Horoskope...
lG Birgit
Freitag, 15.01.2010, 05:45, Horoskope auf Antenne Steiermark: "Steinbock: Wenn Sie zu Migräne neigen, sollten Sie heute besser auf Käse und Wein verzichten."
So entstehen also Horoskope...
lG Birgit
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