Showing posts with label Informationssicherheit. Show all posts
Showing posts with label Informationssicherheit. Show all posts

Wednesday, March 31, 2021

"Sicher"heitsfragen, Teil 4

Heute lässt ebay grüßen:

Rot: Öffentliche Information, wenn man ein Facebook-Profil hat.

Orange: Möglicherweise öffentliche Information, sonst relativ leichte Dictionary-Abfrage. (Wieviele Schauspieler und Fernsehserien gibt es schon auf der Welt?)

Gelb: Okay, darüber redet man in unserer heutigen Gesellschaft möglicherweise nicht mehr viel miteinander.

Grün: Die einzig sinnvolle Option.

 

Darüber hinaus: "Bei Antworten können Sie Groß- und Kleinschreibung außer Acht lassen, sie dürfen keine Symbole enthalten und sollen sich nicht häufig ändern." Muss ich meiner Trauzeugin jetzt sagen, dass sie bitte nicht allzu oft eine Namensänderung durchführen darf? Soll ich aufhören, meine Partner und besten Freunde durchzuwechseln? Was, wenn mein Filmgeschmack sich ändert?

Sunday, January 20, 2019

"Sicher"heitsfragen, Teil 3

Aller schlechten Dinge sind drei:


Da hätte man genausogut fragen können "Was sind die dritt- und viertletzte Ziffer der Telefonnummer?". Sprich, es gibt nur 100 Möglichkeiten.

Sieht man einmal ganz davon ab, dass meine Nummer im Telefonbuch steht.

Saturday, December 29, 2018

"Sicher"heitsfragen, Teil 2

Ich aktualisiere gerade alle meine Passwörter auf dutzenden Seiten, und es ist eine wahre Fundgrube für wenig intelligente Sicherheitsfragen:


Gängige Fahrzeugfarben lassen sich an einer Hand abzählen, und den Rest würde man über mein Facebook-Profil ganz problemlos herausfinden, würde ich ein solches aktiv führen. Liste der Grundschulen in der Nähe meines Wohnortes ist darüber hinaus auch sehr endlich.

Friday, December 28, 2018

"Sicher"heitsfragen

Wieder einmal eine Seite, die sich durch ganz besonders intelligente Sicherheitsfragen auszeichnet:


Mein Geburtsort ist mein aktueller Wohnort, Vornamen beider Eltern findet man über herold.at heraus, mein erster Dienstgeber (Praktika nicht mitgerechnet) ist mein aktueller Dienstgeber, und meine Schuhgröße ist eine ganze Zahl zwischen 36 und 40.

Sunday, January 31, 2010

Informationssicherheit: Interne Codenamen

Eine wahre Geschichte:
(Namen geändert)

Nach einer Betriebsführung durch die Schaltzentrale eines wichtigen österreichischen Infrastruktursystems (von der Wichtigkeit etwa in der Größenordnung von Strom- oder Wasserversorgung) gibt es noch Zeit für Fragen.
Besucher: "Gibt es für den Notfall auch wo eine zweite Schaltzentrale, falls zum Beispiel ein Flugzeug auf diese hier draufstürzen sollte?"
Angestellter: "Ja, gibt es, aber der Ort von der ist streng geheim, den darf ich Ihnen nicht verraten."
[2 Minuten später]
Besucher: "Und wie lange dauert es, bis man im Notfall alles zu dieser Notfallzentrale umgeleitet hätte?"
Angestellter, halb antwortend, halb laut denkend: "Naja, da müssten wir eigentlich eh nur die Mitarbeiter nach Badenburg führen..."


Informationssicherheit -- Tipp Nr. 763: Codenamen für geheime Orte

Streng geheime Orts- oder Namensangaben brauchen interne Codenamen. Ob man den Ort nun Kaninchenbau, Tschernobyl oder Alices Wunderland nennt, ist völlig egal. Wichtig ist, dass der Name einprägsam ist und intern wirklich wie selbstverständlich verwendet wird.

Nicht nur, dass interne Gespräche abgehört werden könnten; Es kann wie im oben beschriebenen Fall auch dem in Sicherheitsfragen am besten geschulten Mitarbeiter schlicht und einfach einmal passieren, dass er sich verplappert. Und in diesem Fall ist es dann immer noch wesentlich günstiger, wenn er versehentlich verrät, dass die Notfallzentrale auf der Blümchenwiese steht, statt den tatsächlichen Ortsnamen auszuplaudern.

lG Birgit

Thursday, January 14, 2010

Warum weniger Sicherheit manchmal mehr ist
Oder: Wie fälsche ich den Wohnungsschlüssel meines Nachbarn?

Hier ein Beitrag um zu beweisen, dass Informatik sich mit viel mehr beschäftigt als nur mit Computern. Beispielsweise auch mit ganz profanen Türschlössern.

Nehmen wir an, jemand besitzt eine Maschine zum Fräsen von Schlüsseln, und beliebig viele Rohlinge. Um nun einen Schlüssel für ein Schloss anzufertigen, dessen Code man nicht kennt, kann man natürlich einfach alle Möglichkeiten durchprobieren, bis man den korrekten Schlüssel erwischt hat. Bei einem klassischen österreichischen(*) Türschloss sind das etwa 100000 mögliche Kombinationen, nämlich 5 Stellen mit Werten zwischen 0 und 9. Die Schlüssel lassen sich entsprechend bezeichnen mit 00000 bis 99999.

Entsprechend wird man durchschnittlich 50000.5 Schlüssel anfertigen müssen, bis man den richtigen erwischt. Wenn man für einen Schlüssel und das Ausprobieren desselben eine Minute benötigt, dann dauert das (im Durchschnitt) etwa 35 Tage -- essen und schlafen noch nicht mitgerechnet. Für eine praktische Umsetzung ist das viel zu langwierig, daher "sicher". Außerdem fällt es auf, wenn jemand 35 Tage lang vor einer fremden Wohnungstür sitzt und Schlüssel ausprobiert.



Nehmen wir nun aber an, die Wohnung befindet sich in einem Mehrparteienwohnhaus mit einem Schließsystem und einer gemeinsam gesperrten Haupteingangstür. Das heißt, jeder Bewohner hat einen Schlüssel, der seine eigene Wohnung sperrt und die gemeinsame Tür.

Nun müssen wir uns ein wenig damit befassen, wie so eine Schließanlage funktioniert. Beginnen wir einmal mit der Funktionsweise eines normalen Zylinderschlosses. Dieses besteht aus Federn und Stiften. Der richtige Schlüssel drückt die Stifte genau so weit hinein, dass der Spalt zwischen Feder und Stift genau an der Kante zwischen Schloss und drehbarem Zylinder ist; Nur dann kann der Zylinder gedreht werden. Die nächsten Bilder verdeutlichen diese Beschreibung.

Skizze 1: Zylinderschloss

Skizze 2: Zylinderschloss mit richtigem Schlüssel

Skizze 3: Zylinderschloss mit falschem Schlüssel


Um zu erreichen, dass eine Tür von mehreren verschiedenen Schlüsseln gesperrt werden kann, werden statt der durchgehenden Stifte solche Stifte verwendet, die sich aus mehreren Teilen zusammensetzen. Der Zylinder kann dann gedreht werden, wenn sich an jeder der fünf Schlüsselpositionen eine der Spalten im Stift an der Kante zwischen Zylinder und Schloss befindet. Im Folgenden sind Skizzen von einem Schloss, das mit zwei Schlüsseln gesperrt werden kann.


Skizzen 4 und 4a: Zylinderschloss mit zwei sperrenden Schlüsseln

Die beiden Schlüssel in Skizzen 4 und 4a haben die Nummern 85173 und 85143 -- beschriftet von links nach rechts, größere Ziffern bedeuten längere Stifte / tiefere Kerben. Offensichtlich müssen vier der fünf Stellen gleich sein.

Bei dem Schloss aus Skizzen 4 und 4a gibt es zwei mögliche Schlüssel, folglich könnte man es als gemeinsam gesperrte Tür für zwei Wohnungen verwenden. Für mehr Wohnungen braucht man entsprechend mehr unterteilte Stifte. Beispielsweise könnte man den bereits geteilten vierten Stift ein weiteres Mal unterteilen, sodass die drei Kombinationen 85143, 85173 und 85193 möglich sind. Oder man könnte einen weiteren Stift teilen, zum Beispiel den ersten, um die Kombinationen 25143, 25173, 85143 und 85173 zu erhalten.



Kurz und gut, wie auch immer man es anstellt, die Schlüssel, die die gemeinsame Tür sperren, weisen ein Muster auf. Und genau das nutzen wir nun aus.

Nehmen wir an, ich besitze einen gültigen Schlüssel für die gemeinsam gesperrte Tür -- nämlich den meiner eigenen Wohnung. Habe dieser zum Beispiel die Nummer 12345. Um herauszufinden, wie das Schloss der gemeinsamen Eingangstür aufgebaut ist, brauche ich lediglich 45 Schlüssel, nämlich jene, die entstehen, wenn man jeweils nur genau eine Stelle verändert. Wenn 12345 ein gültiger Schlüssel ist, dann erfahre ich durch Durchprobieren der Schlüssel 22345, 32345, 42345, ..., 92345, 11345, 13345, ..., 19345, 12145, 12245, ..., 12945, ...... 12349 die Positionen aller Spalten in den Stiften des gemeinsamen Türschlosses. (Von den vier unveränderten Stellen weiß ich mit Sicherheit, dass ein Spalt an der richtigen Stelle ist. Falls der Schlüssel mit einer veränderten Position nicht sperrt, muss also diese eine veränderte Stelle diejenige sein, bei der der Stift nicht in einer richtigen Position ist. Sperrt der Schlüssel, so ist auch für die veränderte Stelle ein Spalt im Stift vorhanden.)

Aus den Positionen dieser Spalten in den Stiften lassen sich nun wiederum alle Schlüssel konstruieren, die das Schloss sperren, selbst wenn sich diese noch nicht unter den durchprobierten Schlüsseln befanden. Wenn 18345 und 12347 nämlich beide sperren, dann muss auch 18347 ein gültiger Schlüssel sein.


Jetzt bleibt zu hoffen, dass die gemeinsame Tür so gebaut ist, dass möglichst wenige Schlüssel sie sperren. Das ist auch üblicherweise der Fall. Bei 8 Wohnungen wird man zum Beispiel drei Stifte in je zwei Teile teilen, bei 24 Wohnungen einen vierten Stift in drei Teile zerlegen. Bei 37 Wohnungen wird man nicht umhin kommen, das Schloss so zu bauen, dass mindestens 40 Schlüssel sperren. (Man kann keinen Stift in mehr als 10 Teile teilen. 37 ist eine Primzahl, 38 = 2*19 enthält einen zu großen Primfaktor, 39 = 3*13 ebenso, und 40 = 2*2*2*5 ist möglich.)

Wie auch immer, im Normalfall wird es etwa gleich viele mögliche Schlüssel geben wie Wohnungen. Und Wohnblöcke mit mehr als 50 oder 100 Wohnungen sind nicht gerade häufig. Folglich fertigt man nun diese höchstens 100 möglichen Schlüssel an, und einer davon wird die Nachbarwohnung sperren.

Wenn man wie oben etwa 1 Minute für jeden gefertigten Schlüssel annimmt, kommt man mit den 45 + ca. 100 Schlüsseln auf etwas mehr als zwei Stunden Arbeit. Das ist etwas, wofür der Nachbar noch nicht einmal auf Urlaub sein muss. Soviel zum Untertitel.



Setzen wir den Gedanken noch ein wenig fort. Nehmen wir an, jemand, der nicht einmal einen Wohnungsschlüssel für eine andere Wohnung im gleichen Haus besitzt, will einen Schlüssel fälschen. Sobald wir einen gültigen Schlüssel für irgendeine Wohnung im Haus haben (oder auch nur für die gemeinsame Eingangstür), kann mit der oben beschriebenen Methode offensichtlich recht effizient auch ein Schlüssel gefunden werden für diejenige Wohnung, in die eingebrochen werden soll. (Entsprechend müssten eigentlich jedes Mal, wenn irgendwer seinen Schlüssel zu einer Wohnung verliert, die Schlösser bei allen Wohnungen ausgetauscht werden.)

Wie lange dauert es nun also, einen Schlüssel für die gemeinsame Eingangstür zu finden? Offensichtlich ist das leichter als bei einer einzelnen Wohnung, da es mehr gültige Schlüssel gibt. Nehmen wir an, es gibt k Wohnungen, und das gemeinsame Schloss lässt sich von genau k Schlüsseln sperren. Dann braucht man im Durchschnitt 100001/(k+1) Versuche, bis man einen dieser Schlüssel erraten hat.

Um in eine bestimmte Wohnung einzubrechen braucht man nun also im Durchschnitt 100001/(k+1) + 45 + (k+1)/2 Schlüssel. (Erraten eines Schlüssels für die gemeinsame Tür + Bestimmen des Aufbaus des gemeinsamen Schlosses + Erraten des richtigen der k gültigen Wohnungsschlüssel.) Im Gegensatz zu einer einzelnen Wohnung (für die man wie oben beschrieben im Durchschnitt 50000.5 Schlüssel braucht), benötigt man für eine Wohnung in einem Wohnblock mit 2 Wohnungen nur noch durchschnittlich 33380.17 Schlüssel, also um 33% weniger. Bei 10 Wohnungen benötigt man nur mehr 9141.5 Versuche, also 81% weniger als bei einer einzelnen Wohnung.

Einige weitere Zahlen:










Anzahl WohnungenDurchschnittliche VersucheSicherheitsverlust in Prozent
233380,1733,24
325047,2549,91
420047,759,91
516714,8366,57
109141,581,72
204817,4590,37
502031,395,94
1001085,6197,83
200643,0298,71


Bei 446 Wohnungen schließlich benötigt man durchschnittlich nur noch 492 Schlüssel, etwa 8 Stunden und somit um 99% weniger als wenn es keine gemeinsame Eingangstür gäbe.

Gibt es noch mehr Wohnungen im Wohnblock, so steigt die Schwierigkeit langsam wieder, da zwar die Eingangstür nun leichter zu erraten ist, danach aber umso mehr gültige Schlüssel existieren.

Daraus folgt, passend zum ersten Titel: Obwohl bei einer gemeinsamen Eingangstür zwei versperrte Türen zwischen dem Einbrecher und der Wohnung stehen statt nur einer, ist die Sicherheit geringer. So gesehen wäre es am sichersten, gar keine gemeinsame Eingangstür zu haben, oder zumindest eine, bei der jeder Schlüssel sperrt. (Natürlich nur aus informatisch-theoretischer Sicht. Praktisch braucht man bei zwei Türen trotzdem einmal öfter das Brecheisen als bei einer.)


Noch allgemeiner betrachtet kann man statt der 100000 Möglichkeiten ein Schlüsselsystem annehmen, in dem es n mögliche Schlüssel gibt (beispielsweise durch zusätzliche Stellen oder mehr Ziffern pro Stelle). Sei wie oben k die Anzahl der Wohnungen im Wohnblock. Dann beträgt die durchschnittliche Anzahl der Versuche (n+1)/(k+1) + (k+1)/2 + C, wobei C die Konstante für das Austesten des gemeinsamen Schlosses ist, im obigen Sonderfall also 45. Die geringste Sicherheit besteht dann genau dann, wenn die Anzahl der Wohnungen k gleich ((Wurzel[2*n+2])-1) ist, und beträgt dann ((Wurzel[2*n+2])+C). Größenordnungsmäßig reduziert sich die Schwierigkeit im schlimmsten Fall also von O(n) auf O(Wurzel[n]).



Übrigens besteht die Reaktion der Hersteller von Schließsystemen bislang nicht im Entwurf neuer Systeme, sondern schlicht und einfach in der Erhöhung der Anzahl der Möglichkeiten. Mit bis zu 8 seitlichen Einkerbungen produziert Winkhaus beispielsweise ein Schloss mit 256000000 Möglichkeiten. Andere Schließsysteme verwenden Magneten für zusätzliche Stellen.

Eine der wenigen Möglichkeiten, die tatsächlich das Grundproblem beheben, sind elektronische Schließsysteme, bei denen einfach jeder Schlüssel eine Nummer hat und jedes Schloss eine Liste derjenigen Nummern speichert, bei denen es sperren soll.



lG Birgit
... die übrigens keine Schlüsselfräse besitzt.

(*) Deshalb österreichisch, weil jedes Land etwas andere Schlüsselnormen verwendet. Die meisten Prinzipien dieses Artikels funktionieren aber auch dort.

P.S.: Als Zuckerl für alle, die bis hierher gelesen haben: http://www.xkcd.com/538/

Sunday, June 7, 2009

Wahlsonntag

"Ich freu' mich immer mächtig auf den Wahlsonntag...", singt Reinhard Mey. Na, dann tun wir das doch auch. Und philosophieren ein wenig über 7 verschiedene Angriffe auf das Wahlgeheimnis.

Variante 1: Die Kamera
Primitiv, aber wirkungsvoll: Dank mittlerweile kleinster Kameras ist es sogar schon möglich, eine solche ganz unauffällig in der Wahlkabine unterzubringen. Aber auch an der Decke darüber ist ein unauffälliges Versteck. Oder haben Sie schon einmal vor dem Gang in die Wahlkabine nach oben geschaut?

Variante 2: Der markierte Stimmzettel
Markierungen können dieser Tage mittels verschiedenster Methoden, sichtbar oder unsichtbar, angebracht werden. Bestes Beispiel sind die unsichtbaren Markierungen auf Lottozetteln. Aber auch viel offensichtlichere Manipulationen sind möglich. Zum Beispiel eine kleine fortlaufende Nummer am Eck des Stimmzettels. Oder ein bestimmter Tippfehler. Mal ehrlich, wer weiß denn schon ganz genau, wie sein Wahlzettel eigentlich aussehen müsste?

Variante 3: Die leere Urne
Nur möglich in sehr kleinen Gemeinden, aber: Man nehme eine leere Urne, und hole den Zettel sofort nach der Wahl wieder heraus. Ein kurzer Blick auf das Kreuz, wieder zurück in die Urne mit dem Zettel, fertig. Wie praktisch, dass diese Kuverts nicht verklebt sind.

Variante 4: Der Stift
In der Wahlkabine liegt den ganzen Tag ein blauer Stift, nur bei der einen Person, auf deren Stimme man neugierig ist, legt man stattdessen einen roten Stift hinein. Oder haben Sie schon einmal denjenigen, der vor Ihnen gewählt hat, gefragt, welche Farbe sein Stift hatte?

Variante 5: Die Leseunterlage
Der Tisch in der Wahlkabine mag ausschauen wie ein normaler Tisch, könnte aber auch ein Eingabegerät ähnlich einem Touchscreen sein, der Stift das dazupassende Gegenstück. Wenn dann auch noch das Dokument am richtigen Platz liegt...

Variante 6: Die präparierte Urne
Die Urne kann man unbemerkt so manipulieren, dass der nächste eingeworfene Umschlag in ein getrenntes Fach kommt. Am Abend holt man ihn dann in Ruhe heraus und liest.

Variante 7: Die Talkshow
Aber seien wir ehrlich: So gerne der durchschnittliche Österreicher sich um sein Wahlgeheimnis sorgt, so gerne erzählt er auch Barbara Karlich alles, wonach sie nur fragt.

lG Birgit

P.S.: Variante 8: Man geht in die Wahl und stellt fest, dass die "Wahlkabine" ein primitiver Paravent ist, bei dem zur Unterbringung des Scharniers am Eck gut 2 cm Abstand zwischen den Wänden gelassen wurde, sodass man bequem von außen beobachten kann, was dahinter so vor sich geht.