Showing posts with label Rezensionen. Show all posts
Showing posts with label Rezensionen. Show all posts

Wednesday, April 28, 2010

What The Fake

Eine meiner neuen Lieblingsserien ist Stargate Universe, momentan jeden Mittwoch um 20:15 auf RTL II. Ich habe nur leider den Fehler gemacht, ein paar Folgen davon auf Englisch anzuschauen. (Auf YouTube findet man alles Mögliche.) Warum das ein Fehler war? Einerseits, weil die Synchronsprecher nie so ganz zu den originalen Stimmen passen, und eine Aufnahme im Tonstudio nie so gut wird wie die Aufnahme, die live am Set gemacht worden ist. Aber damit könnte man ja gerade noch leben.

Wenn man aber andererseits aus reiner Neugier schon einmal die ersten paar Minuten der nächsten Folge auf Englisch angeschaut hat, dann tun Sachen wie die folgende einfach weh:

SPOILER ALERT

(Vorgeschichte in Stichworten: YOUNG ist (militärischer) Commander des Raumschiffs. Die Zivilisten an Bord hatten in der letzten Folge gewaltsam versucht die Kontrolle zu übernehmen, sind aber gescheitert. RUSH ist einer der (zivilen) Wissenschafter an Bord und war (Mit-)Anführer des Aufstandes. In der folgenden Szene unterhalten RUSH und YOUNG sich darüber, dass sie ihre Konflikte in den Griff bekommen müssen.)

Englischer Originaltext:
YOUNG: "Listen to me, the civilians aboard this ship didn't try to take over because they thought I was doing a bang-up job. I get that."
RUSH (sarcastically): "Well, good for you."
YOUNG: "I also get that I have to make this work."

Halbwegs wörtlich-sinngemäße Übersetzung:
YOUNG: "Hören Sie, die Zivilisten an Bord dieses Schiffes haben nicht deshalb versucht, die Kontrolle zu übernehmen, weil sie der Meinung waren, dass ich meinen Job so wahnsinnig gut mache. Das ist mir klar."
RUSH (sarkastisch): "Na, gut für Sie."
YOUNG: "Mir ist auch klar, dass ich das hier irgendwie hinbekommen muss."

Übersetzung in der offiziellen deutschen Synchonisation:
YOUNG: "Wissen Sie, die Zivilisten hier an Bord haben die Führung deshalb nicht übernommen, weil sie der Meinung sind, dass ich meine Arbeit gut mache."
RUSH (entnervt): "Schön für Sie."
YOUNG: "Es leuchtet also ein, dass ich weiterhin diese Aufgabe erfüllen muss."

Bitte könnte man dem Übersetzer dieser Zeilen zuerst einen Grundkurs in Sarkasmus und dann einen in Englisch angedeihen lassen? Bitte? Pretty please with sugar on top?

lG Birgit

P.S.: "Repressurize" übersetzt man mit "[Luft-]Druck wiederherstellen", nicht "Druckfestigkeit wiederherstellen". Selbst wenn letzteres wissenschaftlicher klingt.

Wednesday, April 7, 2010

More Mind Games

Die Fortsetzung der Mind Games Show (über die ich in diesem Posting berichtet hatte) fand vorigen Samstag statt in Bäch in der "Lounge des Art's" -- sic; den Urheber des Apostrophs darf man getrost erschlagen --, und ich wurde gebeten, wieder einen Verriss darüber zu schreiben (und dabei gnädig zu sein). Hier ist er:

Die Mentalismus-Show von Mike "Magic" Fingerhut teilte sich diesmal in drei Teile zu je 15 bis 30 Minuten, dazwischen gab es Live-Musik und eben die üblichen Unterhaltungsmöglichkeiten in einer "Lounge". Großes Lob am Rande an die Party-Band Passion, bestehend aus einem Musiker mit Keyboard und Gesang, einem mit Gesang und Trompete, und einem mit Gitarre und Zigarette. Spaß beiseite, es ist wirklich erfreulich, einmal eine Band zu treffen mit gleich zwei Musikern mit Stimme und Gehör.

Gleich am Anfang des ersten Zaubershow-Teiles wurde das versiegelte Kuvert mit der drei Wochen zuvor niedergeschriebene Prophezeihung einer Zeitungsschlagzeile mit einem Klebestreifen an die Zimmerdecke gehängt. (Und auch meine Prophezeihung, dass die Prophezeihung bis zum Ende der Show drei Mal herunterfallen werde, erfüllt sich. Was zugegebenermaßen nicht weiter verwunderlich ist angesichts der Mengen an Nikotin und Teer, die an der Decke kleben. Nur um es wieder einmal erwähnt zu haben: Ich bin für das allgemeine Rauchverbot. Schon allein der Vorstellung wegen, dass in der Lunge sicherlich nicht weniger Dreck kleben bleibt als an dieser Zimmerdecke.)

Es geht weiter mit einigen neuen und einigen schon bekannten Tricks. Für einen der Tricks werden Gegenstände aus dem Publikum eingesammelt, und ich erfahre erstaunt, dass ganz ohne mein Wissen beim Übertritt der österreichisch-schweizerischen Grenze mein Taschenmesser mutiert ist zu einem "Sackmesser". Die meisten anderen Tricks befassen sich mit dem Interpretieren von Tonfall sowie Augen- und Muskelbewegungen, um dadurch Lüge und Wahrheit zu unterscheiden, Gegenstände wiederzufinden oder in der Hand gehaltene Gegenstände zu erkennen.

Positiv hervorzuheben ist diesmal die klare Anmerkung, dass alle Tricks auf Suggestionen und gezielter Wahrnehmung beruhen, nicht auf überirdischen Phänomenen. Um wenigstens irgendwas auszusetzen zu haben, könnte man anmerken, dass der zweite Teil der Show im Vergleich zur Show im letzten Sommer leider ein klein wenig unorganisiert und unvorbereitet gewirkt hat. Zuerst die Zuschauer mit einem "Willkommen zum zweiten Teil, danke für Ihre Aufmerksamkeit!" zu begrüßen und dann 20 Sekunden unter dem Pult zu verschwinden, weil irgendwas noch nicht fertig hergerichtet war, ist präsentationstechnisch eigentlich ein No-Go. Ebenfalls nicht ideal ist es, in den Pausen noch schnell die Tricks zu testen, aber es erfreut zumindest die neugierigen Menschen unter uns; Und das kurz verkabelte Handmikrofon (statt eines Kopfmikrofons mit Funkübertragung) war vielleicht nicht ganz geschickt gewählt.

Aber gut, ich hatte ja versprochen, nicht kleinlich zu sein. Von solchen Details abgesehen war die Show nämlich gewohnt gut, die Tricks spannend und sauber präsentiert (ich habe vergeblich versucht herauszufinden, wer der geheime Helfer im Publikum ist), die Programmführung auch komödiantisch wertvoll (teilweise dank der [Un]Freiwilligen) -- und beim Trick mit der Schlagzeilen-Prophezeihung darf Manuel Horeth sich ruhig noch ein Scheibchen abschneiden; Bei seiner Version des Tricks im Finale von "Next Uri Geller" hat man nämlich gesehen, wie er funktioniert. Hier nicht.

lG Birgit

Sunday, February 28, 2010

3333

Inzwischen haben mein Vierrädriger und ich nicht nur unser 3333km-Jubiläum absolviert, nach dem ich diesen Beitrag eigentlich schreiben wollte, mittlerweile hat er auch die zwei Härtetests (1000km in vier Tagen, und 500km an einem Tag) mit Bravour bestanden. Daher jetzt etwas verspätet zum Anlass der 3333km: 33 Dinge, auf die ich bei einem Auto nicht mehr würde verzichten wollen, und 33 Dinge, die bei einem gründlichen Produktaudit eigentlich hätten auffallen sollen; Jeweils absteigend sortiert nach Relevanz. Oder anders ausgedrückt: Hiermit bekommt Opel ganz unbürokratisch eine ausführliche Kundenmeinung zu einem Opel Astra H (STYLEplus-Ausstattung).

33 Dinge, auf die ich bei einem Auto nicht mehr würde verzichten wollen:
  1. ABS, Servolenkung, Airbag, ... kurz: Die ganzen eh schon lange serienmäßigen Sicherheitseinrichtungen
  2. Sitzhöhenverstellung, und damit auch
  3. Gute Übersicht über die Straße und Umgebung
  4. Tempomat
  5. Blind (bzw. nur durch tasten) bedienbare Mittelkonsole
  6. Höhen- und längenverstellbares Lenkrad
  7. Xenon-Licht
  8. Steuertasten am Lenkrad für die wichtigsten Funktionen
  9. Elektrisch verstellbare Außenspiegel, und asphärischer Außenspiegel links
  10. AUX-Eingang fürs Radio
  11. Zentralverriegelung, und mit der Zentralverriegelung mitversperrte Tanköffnung
  12. Automatisch abblendender Rückspiegel
  13. Hohe Bodenfreiheit (Ich hab das Tieferlegen von Fahrzeugen nie verstanden, aber vielleicht fahr ich auch einfach mehr im Gelände und weniger scharf in Kurven. Mir gefällt der fast geländewagenartig hohe Abstand zur Straße jedenfalls.)
  14. Elektrische Fensterheber
  15. Klimaautomatik und eine ordentliche Heizung
  16. Warnanzeigen (am Bordcomputer) für alles von Öl bis Scheibenwaschwasser
  17. Stromlinienform, bei der der Schnee bei Schneefall einfach mit dem Luftstrom übers Auto weggezogen wird, statt auf der Scheibe liegen zu bleiben
  18. Automatisches Ausschalten von Licht und Radio nach 30 Minuten parken
  19. Verankerbare Fußmatten
  20. Klappbarer Zündschlüssel mit Fernbedienung
  21. Einprogrammiertes Tagesfahrlicht (i.e. Licht leuchtet immer, selbst wenn man aufs Einschalten vergessen hat. Sehr nützlich für vergessliche Menschen wie mich.)
  22. Großer Kofferraum (und auch genug Platz darunter zum Verstauen diverser Notfallausrüstung unterm Reserverad)
  23. Scheibenbremsen vorne und hinten
  24. Bord-Computer mit genauem Verbrauch und verbleibender Reichweite
  25. Fensterheber funktionieren auch nach Ausschalten des Motors (bis zum ersten Öffnen der Fahrertür), sodass man nach dem Abstellen des Autos noch eventuell vergessene Fenster schließen kann (ohne nocheinmal die Zündung einschalten zu müssen)
  26. Fahrzeit-Stoppuhr (die wahlweise Standzeiten mitzählt oder nicht)
  27. Automatisches Rückstellen der Radiolautstärke bei mehr als 30 Minuten parken (Nützlich, damit Beifahrer nicht ob der bei der letzten Fahrt eventuell eingestellten Lautstärke gleich aus den Latschen kippen.)
  28. Automatisches Ausschalten der Nebelscheinwerfer beim Abstellen des Fahrzeuges (auf die ich sonst auch gerne vergesse)
  29. Von selbst offen bleibende Kühlerhaube. Außerdem auch
  30. Sinnvoll platzierte Nachfüllöffnung für Scheibenwaschwasser
  31. Sitzplatzbelegungserkennung und Warnpiepserei, wenn der Beifahrer (oder Fahrer) nicht angegurtet ist (Entgegen der Vernunft hören die meisten Beifahrer trotzdem lieber auf "Bitte nimm den Gurt, sonst piepst das Unding die ganze Fahrt über" als auf "Bitte nimm den Gurt, falls wir einen Unfall haben sollten".) Außerdem natürlich sinnvoll, dass die Airbags nicht eingesetzt werden, wenn gar niemand dort sitzt.
  32. Opel Assistance
  33. Fahrzeugdesign, und insbesondere die dreckresistente Farbe

33 Dinge, die bei einem gründlichen Produktaudit eigentlich hätten auffallen sollen:
  1. Bedienung des Bordcomputers (Verdammnochmal, die Bücher, die erklären wie man einen Computer so programmiert, dass alle Programme mit einer gemeinsamen Tastatur bedient werden können, gibt es seit gut 30 Jahren. Wer um Himmels Willen ist auf die absurde Idee gekommen, man müsste nicht weniger als vier(!) Paare von "links"- und "rechts"-Tasten einbauen, damit man die vier Programme bedienen kann? </rant>)
  2. Tempomatschalter am Blinkerhebel, und zwar so angebracht, dass man beim Blinken recht leicht versehentlich den Tempomat ein- oder umschaltet.
  3. Die Autosteckdose ist standardmäßig so angeschlossen, dass sie immer Strom liefert, auch bei ausgeschalteter Zündung. Lästig, wenn man normalerweise Navi und dergleichen dran hängen hat -- auch die können die Autobatterie leeren, wenn man aufs Ausschalten vergisst. (Lässt sich übrigens bei der Werkstätte ändern, ist dann allerdings nur noch mit 10A statt 30A gesichert.)
  4. Position der Autosteckdose direkt vor den Bedienelementen der Klimaanlage; Wann immer an der Steckdose etwas angesteckt ist, ist das rechte Rad der Klimakontrolle fast nicht mehr zu bedienen. Und bei mir hängt wie gesagt fast immer was an der Steckdose. Ebenfalls lästig: Der nicht versenkbare Klappdeckel der Steckdose.
  5. Sehr wenig Ablageplatz in Reichweite vom Fahrersitz.
  6. Automatisch angepasstes Abblendlicht endet recht scharf 40m vor dem Auto. Da man de facto doch oft mit mehr als 50km/h und ohne Fernlicht unterwegs ist, entgegen der schönen Theorie, wäre ein etwas schwächeres, dafür aber weiter reichendes Zusatzlicht hilfreich. Gerade durch das helle Licht wirkt der unbeleuchtete Teil der Straße umso dunkler.
  7. Vermutlich nur bei meinem Auto: Loses Kabel oder dergleichen links vorne, das sehr lästige Geräusche von sich gibt, am liebsten, wenn der Motor genau bei 3000 Umdrehungen pro Minute ist. Dürfte einem kleinen Patzer in der Qualitätskontrolle zuzuschreiben sein.
  8. Sitzplatzbelegungserkennung Beifahrersitz sollte einstellbares Mindestgewicht haben. Ich will meinen Rucksack nicht angurten müssen, damit die Gurtwarnleuchte aufhört zu pfeifen. Wenn's weniger als 20kg hat, ist es bei mir kein Beifahrer. (Mir ist ein weiterer Fall bekannt, wo Fahrerin und meine Werkstätte wochenlang nach dem Fehler gesucht haben, bis sie draufgekommen sind, dass diese Fahrerin ebenfalls gerne Rucksäcke am Beifahrersitz transportiert hat.)
  9. Großer Abstand zwischen hinterem Ende der Stoßstange und Rand des Kofferraumes, sodass man fast nichts in den Kofferraum stellen kann, ohne sich mit den Beinen an der Stoßstange anzulehnen. Besonders lästig bei Regen und Schnee. Dafür auch
  10. Relativ schmale Kofferraumöffnung. Und außerdem
  11. Kofferraum oben schmäler als unten, sodass man manche Dinge zwar darin transportieren kann, aber nicht ein- oder ausladen ohne die Rückbank umzuklappen.
  12. Für meinen Geschmack doch recht hoher Durchschnittsverbrauch von etwa 6.4l/100km (bei mir).
  13. Keine absolute Lautstärke für Verkehrsdurchsagen einstellbar, die Lautstärke ist immer relativ zur aktuell eingestellten Lautstärke. Sehr ärgerlich, wenn man ganz verschieden laute Lieder auf dem iPod gespeichert hat (was per se schon lästig ist) -- bei leise aufgenommenen Liedern, wo man die Lautstärke entsprechend hoch eingestellt haben muss, reißt es einen bei plötzlichen Verkehrsdurchsagen fast um.
  14. Regensensor interpretiert den Zustand der Scheibe recht eigenwillig. Vermutlich Sensorfeld viel zu klein; und wenn es einmal vereist oder verschmiert ist, ist sowieso Feierabend.
  15. Außenspiegel verschmutzen bei nasser Fahrbahn sehr schnell durch die Luftströmung, die den eigentlich von vorne kommenden Dreck wieder zurückwirbelt. Dasselbe gilt auch für die Heckscheibe.
  16. Rückbank nicht umklappbar, nur Rücklehne, die dann auf der Rückbank aufliegt und entsprechend nicht ganz flach umgeklappt werden kann. (Im Notfall kann man die Rückbank aber ausbauen, was zwar recht umständlich, aber zumindest ohne Werkzeug machbar ist.)
  17. Keine Uhrzeitanzeige über dem Kilometerstand (statt des manuell zurücksetzbaren Kilometerzählers); Diese fand ich immer recht praktisch. Auch ist die Uhrzeitanzeige am Bordcomputer zu klein.
  18. Sensitivität Abblendlichtschalter sollte einstellbar sein (Der neue Opel interpretiert zu kurzes Drücken als versehentliches Ankommen und schaltet das Abblendlicht nicht ein. Leider bin ich's vom alten Auto gewöhnt, nur genau so kurz drücken zu müssen.)
  19. Bedienungsanleitung gibt es genau eine für alle Astra-Modelle; Im Zeitalter moderner Computertechnik sollte es eigentlich möglich sein, die Gebrauchsanweisung der konkreten Variante, wenn schon nicht dem konkreten Fahrzeug, anzupassen. Mich interessieren die Kapitel über Teile, die mein Auto nicht hat, nicht. Im Gegenteil, wenn man nicht sicher ist, was das Auto hat und was nicht, ist es sehr verwirrend und man sucht oft lange, ob man einen Schalter nun nur noch nicht gefunden hat oder ob er nicht eingebaut ist.
  20. Wenn man das Handschuhfach schon so baut, dass es ohne Unterteilungsfach quasi nicht verwendbar ist, dann kann man diese Unterteilung gefälligst auch mitliefern, statt dafür nocheinmal extra 30 Euro zu kassieren. Auch
  21. Schmutzfänger sollten nicht Zusatzausrüstung (um rund 60 Euro) sondern Standardausrüstung sein.
  22. Vorsehen von Platz für Navi, Handy, iPod und dergleichen wäre wünschenswert. Selbst wenn man eigentlich lieber das voreingebaute Navi verkaufen möchte.
  23. Geschwindigkeitsskala am Tacho ist nicht gleichmäßig; Die Geschwindigkeiten ab 50km/h sind enger beisammen, erst gegen Ende der Skala werden die Abstände wieder größer. Bei der Umstellung von einem anderen Auto ist das recht verwirrend, und ich bin öfter 70 statt 60 gefahren, weil ich den 60er-Strich intuitiv für einen 55er gehalten hatte. Man gewöhnt sich zwar relativ bald daran, aber mir ist trotzdem nicht klar, warum man die Geschwindigkeiten zwischen 50km/h und 100km/h so eng zusammenquetscht, nur damit diejenigen über 140km/h wieder viel Platz haben -- also jene, die ich eigentlich so gut wie nie brauche.
  24. Aktive Kopfstütze bekommt man nur zusammen mit einem (zu) teuren Zusatzpaket mit speziellen Sitzen. Ich finde, alles, was der Sicherheit dient, sollte eigentlich nicht einmal optional sein.
  25. Funktion der Steuertasten am Lenkrad könnte programmierbar sein. Außerdem verstehe ich nicht, warum nur der linke Wippschalter auch als Taste funktioniert und man rechts quasi auf ein Bedienelement verzichtet.
  26. Hinterer Scheibenwischer ist recht schmal im Vergleich zur Scheibe. (Scheint aber eine Marotte vieler neuer Autos zu sein.)
  27. ABS-Selbstcheck nach dem Start verursacht merkliches und irritierendes Rucken am Pedal.
  28. "Reifenreparaturset" ist Standardausrüstung statt einem Reserverad. Genausogut könnte man gar nichts mithaben. Apropos:
  29. Überdimensionaler, unpraktischer Styroporklotz unter dem Reserverad als Halterung für Wagenheber.
  30. Relativ großer Kurvenradius, insbesondere im Vergleich zu älteren Autos. Und auch
  31. Generell etwas zu lang im Namen der Windschlüpfrigkeit und entsprechend lästig bei der Parkplatzsuche, ohne deswegen aber innen deutlich mehr Platz zu bieten. (Mein altes Auto war um gut einen halben Meter kürzer, und der Unterschied ist merkbar, nicht nur im positiven Sinne.)
  32. Leichtes Flackern der Hintergrundbeleuchtung diverser Bedienelemente.
  33. ... und natürlich bin ich immer noch der Meinung, man sollte mich zumindest die nicht sicherheitskritischen Teile des Bordcomputers und der dazugehörigen Elektronik selbst umprogrammieren lassen.
Fazit: Es war wesentlich leichter, 33 positive Dinge zu finden als 33 negative. Er hat die üblichen Opel-Wehwehchen, namentlich leichte Schlampereien und einige mehr als ungünstige Design-Entscheidungen bei diversen nicht lebenswichtigen Systemen und Bedienelementen, dafür ist er grundsolide gebaut, springt bei jeder Temperatur an, heizt in 10 Minuten von -15°C auf 23°C, und ist in vielen anderen Punkten recht intelligent und mit Liebe zum Detail konstruiert -- von den Ösen für Verzurrgurte im Kofferraum, über die platzsparende Verwendung des Pannendreiecks zur Fixierung des Kofferraumbodens, bis zur ganz vorne angebrachten Einfüllöffnung für Wischwasser, falls man sich einmal mit zu großen Gießkannen herumschlagen muss. Müsste ich mich heute für ein neues Auto entscheiden, wäre es wieder ein Astra H. Trotz der kleinen Ärgernisse.

lG Birgit

Sunday, January 31, 2010

Kapiland

Früher hat man in Computerspielen à la Tycoon komplexe Modelle aufgebaut, um die Wirtschaft möglichst realitätsgetreu zu simulieren. Heute ist das viel einfacher: Heute steckt man ein paar tausend Spieler zusammen in ein Online-Spiel mit Marktplatz und wartet ab, was passiert.

Konkret heißt das Ding Kapiland. Jeder Spieler kann Fabriken und Geschäfte bauen sowie durch Forschung die Qualität seiner Produkte steigern. Jedes Produkt benötigt Ausgangsstoffe, die in der Fabrik dann unter gewissen Produktionskosten ins nächste Produkt in der Produktionskette umgewandelt werden.

Einzige Ausnahme hierbei ist Strom: Der entsteht aus dem Nichts. (Vielleicht bestehen die Kraftwerke in Wirklichkeit ja aus großen Ergometer-Farmen, auf denen die Arbeiter dann strampeln, um Strom zu produzieren.) Mit Hilfe von Strom kann man in der Quelle Wasser "erzeugen". Aus Wasser produziert sich Saatgut auf der Plantage. Wasser plus Saatgut ergibt auf der gleichen Plantage Zuckerrohr oder Kakao. Zuckerrohr und Strom wird in der Lebensmittelfabrik zu Zucker verarbeitet. Und zusammen mit dem Kakao wird aus dem Zucker schließlich ein Schokoriegel, der im Lebensmittelgeschäft verkauft wird.

Insgesamt etwa 50 verschiedene Produkte werden in Kapiland so erzeugt und verkauft, von Strom und Wasser über Stahl und Getreide bis hin zu Badelotionen, Cabriolets und Diamantringen. Jedes dieser Zwischenprodukte kann am Marktplatz zwischen den Spielern gehandelt werden.

Und schon fangen die Spieler an, sich zu spezialisieren. Der eine setzt auf Grundstoffe, produziert große Mengen Wasser, Strom und Stahl und erhält sein Geld ausschließlich aus dem Verkauf an andere Spieler. Ein anderer spezialisiert sich auf ein Produkt, zum Beispiel Schokoriegel, und produziert dieses selbst vom Strom bis zum Verkauf. Und der dritte baut Geschäftsketten, kauft alle Produkte von anderen Spielern ein statt sie selbst zu produzieren, und verkauft sie an die (NPC-)Endkunden weiter. Manche spezialisieren sich sogar auf den Bau und Verkauf ganzer Fabriksgebäude an andere Spieler.

Entsprechend gibt es im Forum zum Spiel auch bunte Diskussionen, von "Suche Dauerlieferanten für Saatgut und Baumwolle" bis zu "Verkaufe 8000m² große Lebensmittelfabrik in Frankreich". Und besonders lustig sind die regelmäßig wiederkehrenden Diskussionen über den Stahlpreis -- alle paar Wochen kommt wieder jemand daher mit "Wir sollten den Stahlpreis hochtreiben, Stahl verkaufen zahlt sich ja gar nicht mehr aus". Was meistens beantwortet wird mit "Wenn Stahl noch teurer wird, produzier ich ihn mir selber." von der einen Seite und "Wenn Stahl so billig bleibt, verkauf ich meine Stahlwerke." von der anderen. Damit hat man innert zweier Stunden wieder geklärt, wie freie Marktwirtschaft funktioniert, und der Stahlpreis pendelt sich ungeniert wieder bei etwa 280 ein.

Kurz und gut: Wer freie Marktwirtschaft einmal in Aktion sehen will und noch dazu ganz risikofrei, kann sich an Kapiland versuchen. Pädagogisch wertvoll, nicht nur für BWL-Studenten.

lG Birgit

Saturday, January 9, 2010

Pandemie

Wir befinden uns im Jahre 2010 n. Chr.. Ganz Europa ist vom Brettspiel "Pandemie" begeistert... Ganz Europa? Nein! Ein von unbelehrsamen Irren bevölkertes Bundesland in Österreich hört nicht auf, dem Fortschritt Widerstand zu leisten.

Oder anders ausgedrückt: Diverse Pandemien breiten sich aus auf der ganzen Welt, darunter auch die "Pandemie"-Pandemie -- nur die Steiermark scheint auf wundersame Weise verschont geblieben zu sein.

(Für Unwissende: "Pandemie" ist ein Brettspiel, erschienen 2008, hat die Auszeichnungen "Tric Trac d'Argent (Zweiter Platz)" (2008) und "Games 100 Bestes Familienspiel" (2009) erhalten, und ist momentan auf BoardGameGeek von ungefähr 44000 Spielen auf Rang 22. Weitere Informationen hier und hier.)


Wie auch immer, ich will also das besagte -- und wie gesagt recht weit verbreitete -- Spiel kaufen. Da ich gerade in Feldbach bin, und Feldbach ja doch immerhin Bezirkshauptstadt ist, versuche ich es einmal dort. Bei Libro kennt man das Spiel zwar, hat aber leider keines mehr lagernd -- und die nächste Lieferung kommt erst vor Ostern. Also versuche ich es beim "Thaller" (oder wie auch immer das Geschäft inzwischen heißt), der nach wie vor eine an und für sich ganz brauchbare Spieleabteilung unterhält.

Auf den ersten Blick sehe ich "Pandemie" einmal nicht, also gehe ich zur nächsten Verkäuferin. "Ich suche Pandemie," erkläre ich. Die Verkäuferin sieht mich an, als hätte ich um frittierte Sägespäne mit Metallic-Lackierung gebeten, also füge ich ", das Brettspiel" hinzu. Freundlich erklärt man mir, nein, von so einem Spiel habe man noch nie etwas gehört. Was das denn sei? "Nur eines der meistverkauften Spiele des vorigen Jahres...", antworte ich resigniert, bevor ich mich trotzdem bedanke und das Geschäft verlasse. Damit ist die Feldbacher Auswahl an Spielegeschäften erschöpft. "Prravinzhauptstadt", denke ich mir. Unbedingt mit zwei r.


Daher mache ich mich beim nächsten Graz-Aufenthalt auf dem Weg zum Kastner&Öhler, der nach wie vor nebst diversen anderen Sachen auch für seine Spieleabteilung bekannt ist. (Zumindest bei Leuten, die sich dafür interessieren.)

Also gehe ich in ebenjene Spieleabteilung, finde auf Anhieb wieder keine Schachtel "Pandemie", und wende mich also wiederum an die nächste Verkäuferin. "Ich suche das Brettspiel 'Pandemie'", sage ich diesmal, sicherheitshalber. Ein verständnisloser Blick. "Nein, das haben wir glaub ich gar nie da gehabt, der Name sagt mir nichts... Moment," überlegt sie, "ich kann im Computer nachschauen." Sprach's, drehte sich zum Computer um und tippte mit Schwung "Bandamie" ein.

Da der Bildschirm so steht, dass ich ihn sehe, kann ich diskret darauf hinweisen. Der Computer findet natürlich auch mit der richtigen Schreibweise nichts -- ich lasse mir erklären, dass das bedeutet, dass das Spiel gar nie im System war, also auch nie lagernd --, aber die Verkäuferin hat scheinbar einen Geistesblitz. "Aaaaah!", meint sie, über ihre scheinbare Erleuchtung begeistert, "Ich glaub ich erinner mich daran! Das ist das, wo man fünf in eine Reihe bringen muss, oder?"


lG Birgit

P.S.: Ich habe bei der Gelegenheit erfahren, dass "Spieleabteilungen" ihre Spiele scheinbar meist nach irgendwelchen "Bestsellerlisten" kaufen, die von gewissen [großen] Verlägen veröffentlicht werden und angeblich "beliebte" Spiele enthalten. Jedenfalls bin ich sowohl bei Thaller als auch bei Kastner&Öhler definitiv nicht an Fachverkäufer für den Spielebereich geraten. Vielleicht "Fachverkäufer" im Sinne von "Leute, die die mitgeschickten Beschreibungen gelesen und auswendiggelernt haben", aber nicht Leute, die sich tatsächlich interessieren für das, was sie da verkaufen. Glaub nicht, dass zB BoardGameGeek auch nur einer der beiden ein Begriff gewesen wäre.

P.P.S.: spiele-offensive.de liefert Pandemie dankenswerterweise auch nach Österreich versandkostenfrei, vermutlich billiger, und auf jeden Fall ohne zuerst darüber diskutieren zu müssen, was es ist.

Tuesday, December 29, 2009

Avatar -- Aufbruch nach Pandora

[Achtung Spoiler]

"Avatar -- Aufbruch nach Pandora" hätte sich redlich einen Platz in der Liste der deprimierendsten Happy Ends verdient. Warum? Erstens, auf beiden Seiten ist vermutlich gut die Hälfte der Bevölkerung draufgegangen, nebst weltlicher Dinge wie Heimat, Infrastruktur und Hab und Gut. Und viel schlimmer zweitens: Wenn dieses Mineral, das dort abgebaut wird, wirklich so wertvoll ist, dann kann man sich ausrechnen, wie lange es dauern wird, bis die Menschen zurückkommen -- mit größeren Atombomben. Auf der Seite der Na'vi dagegen sehe ich keine weiteren Ressourcen mehr, mit denen man sich noch einmal und effektiver verteidigen könnte.


Kommentare zum Film im Allgemeinen:

Die Geschichte ist im Wesentlichen schell zusammengefasst als 80% Dune, 10% Pocahontas und 5% "Der mit dem Wolf tanzt", erweitert um vielleicht 5% eigene Ideen. Im Großen und Ganzen hat man ein Dutzend Stereotypen genommen, ein wenig an die fremde Welt angepasst, und zusammen in einen Film geworfen. Die Charaktere sind, vielleicht mit Ausnahme des Protagonisten, um dessen persönliche Entwicklung es im Film ja geht, flach wie Fußmatten.

Nicht einmal ein anständiges Heldenepos mit erschütternden Selbstzweifeln, Trauer über den verlorenen Zwillingsbruder und Hin- und Hergerissenheit zwischen der Loyalität zu verfeindeten Seiten, gefolgt von mutigen Entschlüssen und heroischer Selbstaufopferung, ist gelungen. Die Trauer um den verstorbenen Zwilling wird abgehandelt als "Er sieht genauso aus wie mein Bruder." -- "Nein, er sieht aus wie du." -- "Hm.". Und über die Wandlung vom Verräter zum Volkshelden innerhalb von 10 Filmminuten brauchen wir auch nicht zu reden. Das war kein mutiger Entschluss, in der aussichtslosen Situation das Unmögliche zu wagen, das war "Übrigens, ich hatte da so eine seltsame Idee und bin mal eben von oben auf einen gefährlichen Raubvogel draufgesprungen.", gefolgt von einer peinlich absurden Rede, die selbst bei einem derart traumatisierten Volk nicht auf tosenden Applaus sondern auf schallendes Gelächter stoßen müsste.

Übrigens ließe sich der Film sehr einfach und effektiv in einen europäisch-sozialkritischen Film (mit ungewohnt vielen Special Effects) verwandeln, indem man ihn einfach direkt nach der Zerstörung des Heimatbaumes abschneidet, und das [deprimierende] Nachdenken dem Zuschauer überlässt. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, aber mir persönlich gefallen Filme, die im Wesentlichen zwei Stunden lang Spannung aufbauen, um am Ende eine einzige Frage zu stellen -- und unbeantwortet zu lassen.


Von der etwas schwachen Geschichte abgesehen ist am Film und insbesondere den Special Effects nichts auszusetzen. Na gut, das ist untertrieben. Die Special Effects sind genial. Ebenso die Zukunftstechnologien, die auf der Bodenstation der Menschen zu sehen sind, von den futuristischen Bildschirm- und Eingabegeräten über die tragbaren Atemgeräte mit den großen Sichtfenstern bis hin zu den verschiedenen medizinischen und biologischen Apparaturen und den Hubschraubern und anderen Fluggeräten. Dazwischen immer wieder ganz unfuturistisch einfache Dinge, wie zum Beispiel gute alte Kaffeehäferl, Maschinengewehre und natürlich der Rollstuhl. Kurz und gut, eine der meiner Meinung nach realistischsten Zukunftsvisionen, die man in den letzten Jahren so gesehen hat.

Auch auf Seiten der Na'vi kommt der Realismus nicht zu kurz, der vor allem in den liebevoll und sorgfältig durchdachten Details beginnt. Beispielsweise haben die Na'vi, die an jeder Hand nur vier Finger haben, ein Zahlensystem zur Basis 8 (wie schlaue Menschen herausgefunden und hier in die Wikipedia geschrieben haben). Das gesamte Ökosystem des Planeten ist in sich stimmig, ebenso die gesellschaftliche Struktur und die Religion. Selbst der Flug mit vier Flügeln wirkt physisch sinnvoll, und der Kampf- und Jagdstil passt zum Körperbau. Einzig das scheinbar völlige Fehlen von Insekten ist ein wenig verwunderlich. Aber zugegeben, man kann es auch übertreiben.

Und natürlich ist verwunderlich -- aus biologischer Sicht, nicht aus cinematographischer --, dass die Na'vi so ungemein menschlich aussehen und sogar auf zwei Beinen gehen, in einer Welt, in der sonst alles auf sechs Beinen unterwegs sind. Wie groß ist schon die Wahrscheinlichkeit, dass die Evolution neben der Menschheit noch ein zweites Mal die ungemein dumme Idee hatte, irgendwelche Lebewesen auf zwei Beinen gehen zu lassen? Und selbst wenn, müssten die Na'vi dann nicht mindestens noch ein zweites Paar Arme haben, übriggeblieben vom Leben als Sechsbeiner? Selbst wenn man argumentieren wollte, dass Werkzeuggebrauch freie -- also nicht zur Fortbewegung verwendete -- Arme benötigt, selbst dann wäre ein Design mit vier Beinen und zwei Armen, ähnlich wie bei Zentauren, doch wesentlich sinnvoller. Aber wie gesagt, man kann es mit dem Realismus auch übertreiben.


Fazit: Die Geschichte ist ein bissl mau, aber die Computeranimationen und die davon erschaffene Welt muss man gesehen haben.

lG Birgit


P.S.: Bin ich wirklich die einzige, die sich fragt, warum Jake und Neytiri sich ganz profan abknutschen, anstatt wie sonst bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit mit ihren verlängerten Nervenfasergehirnverbindungsdingern "das Band" zu formen?

Sunday, November 29, 2009

Notepad++

Ein kurzes Lob an Notepad++. Er ist mir gerade, erstmals seit ich das Programm kenne, wegen einer Access Violation abgeschmiert. Allerdings ist er trotzdem nicht einfach eingegangen, sondern hat vorher noch brav versucht, alle ungespeicherten Daten zu sichern. Ich bleib dabei, Notepad++ ist einer der besten Freeware Texteditoren, die es derzeit gibt.

Kleiner Nachteil: Auf meinem langsamen Laptop merkt man ihm bei zu langen Dokumenten den Rechenaufwand an, den er dem Prozessor abverlangt, meiner Meinung nach bei der Berechnung der Zeilenumbrüche. Naja. Nichts ist perfekt.

(Ursprünglich geposted in meinem privaten Blog am 24.10.2008.)
lG Birgit

Friday, October 16, 2009

Heimtückisch

Ich fand schon die Meldungen von alten Windows-Versionen à la "Updates durchgeführt -- Der Computer wird in 15 Minuten neu gestartet" recht heimtückisch, die obendrein keinen "Abbrechen, ich werd schon irgendwann neu starten"-Knopf hatten, sondern nur einen "In 15 Minuten nocheinmal erinnern"-Knopf.

Besonders lästig, wenn man während dieser 15 Minuten nicht am Computer ist. Ich habe es einmal getestet: Windows ist gnadenlos und killt Programme mit ungespeicherten Änderungen einfach. Wer kein Backup gemacht hat, hat Pech gehabt.

Windows 7 allerdings ist richtig heimtückisch. Nicht nur, dass es ebenfalls den "Übrigens, ich starte in 15 Minuten neu"-Dialog hat, es öffnet ihn auch noch im Hintergrund. Hätte ich nicht gerade nachgeschaut, was für Fenster ich gerade offen habe, hätte ich nicht einmal gemerkt, dass ich meine offenen Dokumente schleunigst in Sicherheit bringen sollte.

lG Birgit

Monday, September 21, 2009

Verbrechen von Ferdinand von Schirach

Auf ARD war heute ein recht lustiges Interview zu sehen mit einem Strafverteidiger mit einigen interessanten Ansichten und dem Namen Ferdinand von Schirach.

Meine drei Lieblingszitate:
Interviewer (sinngemäß): "Haben Sie kein schlechtes Gewissen, wenn jemand etwas getan hat, und weil Sie so ein guter Verteidiger sind, wird er trotzdem freigesprochen?"
Schirach: "Wenn Sie nicht verurteilt werden am Schluss sondern freigesprochen werden, dann waren Sie's ja nicht. Dann hab ich ja nicht einen Mörder verteidigt, sondern ich habe einen Unschuldigen verteidigt."
Interviewer: "Das ist aber Juristenlogik, oder?"

Schirach: "Die meisten Leute, die Verbrechen begehen, begehen sie falsch, und als Anwalt ... darf man ja nicht raten, wie man das richtig macht, aber... ich würd's lassen, auf jeden Fall. Wenn Sie keine Erfahrung damit haben, bringt's nichts."

Interviewer: "Bei wem erkennen Sie Lügen leichter, bei einem Mandanten oder bei Ihrer Partnerin?"
Schirach: "Meine Partnerin lügt nicht. Sagt sie."

Vielleicht noch ein paar weitere nette Zitate findet man in jedenfalls seit ein paar Wochen in "Verbrechen" von Ferdinand von Schirach, ISBN 3492053629. Und das ganze Interview findet man (momentan noch) auf http://www.rbb-online.de/thadeusz/index.html.

lG Birgit

Monday, August 24, 2009

Lang lebe Windows XP

Seit drei Tagen habe ich nun Windows 7 testweise installiert (auf einem HP 8530w), und während dieser drei Tage hat Windows 7 bei mir vorwiegend Minuspunkte gesammelt. Schon beginnend bei der Installation: Iiiiih, das schaut ja genauso aus wie Vista. (Bei einem Betriebssystem, das auf so wenig Gegenliebe gestoßen ist wie Vista, hätte man finde ich alles, was auch nur entfernt daran erinnern könnte, einstampfen sollen.)

Die Benutzeroberfläche schaut auf den ersten Blick ganz nett aus, man hat sich einiges einfallen lassen, um die Konfiguration einfacher zu machen. Allerdings hält dieser Eindruck nur solange an, bis man draufkommt, dass dahinter nach wie vor die gleiche Bedienung steckt wie bei XP. Die hübsche Oberfläche nimmt einem zwar die ersten drei Klicks ab, danach landet man aber wieder in den altbekannten Dialogfeldern. Insgesamt wirkt die Überarbeitung der Benutzerführung daher sehr halbherzig gemacht.

Das Finden der Treiber funktioniert im Großen und Ganzen automatisch, was angenehm ist. Noch angenehmer wäre es natürlich, wenn er alle Treiber finden würde. Überhaupt nicht erkannt wird anscheinend die Grafikkarte; er schafft zwar die Auflösung, die ich haben will, beklagt sich aber selbst bei Solitaire, dass die Hardwarebeschleunigung vom installierten Grafiktreiber nicht unterstützt wird. (Außerdem interessant ist, dass die Bildschirmschoner nicht laufen, weil die Grafikunterstützung zu schlecht sei. Ich frage mich wirklich, wozu ein 08/15 Bildschirmschoner eine Grafikkarte überhaupt brauchen sollte.) Nachdem ich weiß, *dass* meine Grafikkarte recht gut ist, ist das etwas enttäuschend.

Ebenfalls enttäuschend ist die Tatsache, dass mein Touchpad nicht automatisch als solches erkannt wurde, sondern stattdessen als "Standard PS/2 Maus" eingetragen ist. Erst nach Installation des richtigen Treibers -- wozu man sich einmal durch gute alte Treiberdialoge ohne anfängertauglicher Benutzerführung durchkämpfen muss -- kann man die Scrollleiste des Touchpads verwenden. Selbst Knoppix hatte das besser erkannt (und Knoppix hat sich bei diesem Laptopmodell ansonsten nicht gerade mit Ruhm bekleckert).

All diese Eigenheiten könnte ich verzeihen. Tatsächlich ist das System bislang gegenüber XP nicht einmal wirklich im Nachteil, denn selbst eine schlecht gemachte Benutzerführung ist kein Nachteil gegenüber der quasi nicht vorhandenen in XP. Mir ist es als Benutzer jedenfalls egal. Aber als Produktmanager bei Microsoft würde ich mir ernsthafte Sorgen machen, ob ich nicht meine Zielgruppe verfehle.

Tatsächlich wirkt die ganze Benutzeroberfläche so, als ob man sich nicht ganz einig wäre, was denn nun die Zielgruppe ist. Einerseits die schon aus Vista bekannten Spielereien und Kinkerlitzchen auf dem Desktop: Diashow, Wetterbericht, bunte Icons im Kontextmenü. Das Aero-Design und sonstige Grafikspielereien. Die besagte (halbherzig gemachte, aber immerhin) vereinfachte Benutzerführung. Eine große, bunte Übersichtsseite für alle auf dem Computer installierten Spiele. Kurz: Viele Dinge, die vor allem private Gelegenheitsbenutzer ansprechen sollen. Andererseits aber braucht man nicht lang an der schönen Oberfläche zu kratzen, um mitten in hochtechnischen Dialogfeldern zu landen. 3 der 10 Standardeinträge im Startmenü behandeln die Systemverwaltung, 2 weitere sind zumindest relativ technisch. Es gibt kaum brauchbare Hilfedateien, und die vorhandenen sind sehr technisch geschrieben. Und man muss sich mit PCs schon sehr gut auskennen um zu wissen, warum manche Programme im Ordner "Programme", und andere im Ordner "Programe (x86)" gespeichert werden. "Wer zwei Hasen jagt, fängt keinen," heißt das böse Sprichwort dazu. Aber genug gemeckert über die Produktgestaltung von Microsoft.

Nach wie vor kommt Windows nicht standardmäßig mit OpenOffice, und auch andere Programme fehlen, die mittlerweile nicht mehr als nützlich, sondern als Grundausstattung anzusehen sind. Notepad versteht mittlerweile wenigstens Strg+S als Shortcut für Speichern, ist sonst aber nicht weiterentwickelt worden. Paint hat eine neue Oberfläche und ein oder zwei neue Features verpasst bekommen, lässt aber nach wie vor sogar so grundlegende Funktionen wie das Rotieren der Auswahl oder eine vernünftige Farbauswahlpalette schmerzlich vermissen. Natürlich gibt es auch einige positive Überraschungen, zum Beispiel einen Eingabemodus für mathematische Formeln mittels Handschrifterkennung, ein PostIt-Tool für kurze Notizen am Bildschirm, und einiges an eingebauter Unterstützung speziell für die Arbeit am Laptop.

Der nächste nicht allzu erfreuliche Punkt ist die Übersetzung. Ich habe es mir ohnehin schon vor längerer Zeit angewöhnt, so gut wie alle Programme auf Englisch zu installieren, um den stümperhaften Übersetzungsversuchen zu entgehen. (Was zum Beispiel antwortet man auf "Wollen Sie wirklich abbrechen?", wenn die verfügbaren Buttons "Abbrechen" und "Abbrechen" heißen?) Aber von einer großen Firma wie Microsoft darf man sich wohl ein bisschen was erwarten. Oder sollte man zumindest erwarten dürfen. Und obwohl mir bisher keine ganz groben Schnitzer untergekommen sind, ist die Übersetzung nicht gerade überragend. (Zitat: "Sie verfügen momentan nicht über die Berechtigung des Zugriffs auf diesen Ordner." Wenn schon, dann müsste es "Berechtigung zum Zugriff" heißen, und "Sie sind nicht berechtigt, diesen Ordner zu öffnen" wäre eine wesentlich flüssigere Ausdrucksweise.) Weiters auffällig ist, dass die Programmordner je nach Tagesverfassung entweder als "Programme" oder "Program files" aufscheinen; Das Benutzerverzeichnis heißt abwechselnd "Benutzer" und "Users". Das ist für Benutzer "nur" etwas verwirrend, für Programmierer aber ausgesprochen lästig.

Ebenfalls lästig: Standardmäßig ist Windows 7 so eingestellt, dass jedes Mal, wenn man den Laptop zuklappt, der Computer sofort in den Ruhezustand geht. Das ist zum Glück relativ schnell abgeschaltet -- wenn man weiß, wo man zu suchen hat.

Bereits an Tag 3 ist Windows 7 bei mir außerdem das erste Mal mit einem Blue Screen abgeschmiert. Und zwar beim Nichtstun, während der Computer eine halbe Stunde darauf gewartet hat, dass ich zurückkomme.

Auch diese kleinen Ärgernisse könnte ich alle noch verzeihen. Aber gestern Abend wollte ich dann, endlich nach etlichen Wochen ohne Windows-Computer, wieder einmal meine diversen Windows-Spiele beehren. Schließlich ist das der Hauptgrund, warum ich Windows installiere und nicht Linux. Ergebnis: Von drei Spielen, die ich installiert habe, läuft unter Windows 7 genau -- gar keines. (Bei einem davon warnt er mich wenigstens, dass es "bekannte Kompatibilitätsprobleme" mit dem Spiel gibt.)

Fazit: Ich hoffe für Microsoft, dass sie vorhaben das System noch *gründlich* zu überarbeiten vor der tatsächlichen Veröffentlichung. Und ich frage mich, ob es eine gute Idee war, es in diesem halbfertigen Zustand der Öffentlichkeit zu präsentieren. Mich jedenfalls überzeugt es nicht.

lG Birgit

Thursday, July 30, 2009

Numb3rs

Wie schreibt man ein Drehbuch für eine Folge von Numb3rs?

Voraussetzungen:
* Keine mathematische Vorbildung über Hauptschulniveau.

Vorgehensweise:
* Man denke sich irgendein völlig undurchschaubares Verbrechen aus.
* Man öffne in Wikipedia die Übersichtsseite der Kategorie "Mathematik".
* Man klicke auf ein interessant wirkendes Wort.
* Man klicke sich von dort zufällig durch verlinkte Begriffe und notiere die interessant klingenden, bis man etwa 10 gesammelt hat.
* Man suche von den Wörtern mit gleicher Bedeutung jeweils das am kryptischsten klingende aus (zum Beispiel "Kardinalität" statt "Mächtigkeit").
* Man lese einen zufällig ausgewählten populärwissenschaftlichen Artikel aus einem schlechten Wissenschaftsmagazin. (Muss nicht notwendigerweise mit der vorhergehenden Stichwortsuche zu tun haben.)
* Man nehme irgendwelche bewusstseinserweiternden Drogen.
* Man versuche, die im gelesenen Artikel aufgeschnappten Wissensbrocken irgendwie zur Lösung des Verbrechens einzusetzen.
* Man schreibe ein klassisches Krimi-Drehbuch.
* Man nehme die zweizeilige Kurzbeschreibung des Artikels, spicke sie mit den gefundenen Stichwörtern -- wie gesagt ist es irrelevant, ob die Themen überhaupt miteinander zu tun haben -- und baue das ein als Erklärung für die Zuschauer.
* Man nehme die restlichen Texte im Drehbuch und baue in regelmäßigen Abständen die gefundenen Stichwörter ein.

Optional: Man gebe das Drehbuch einem Mathematiker und einem Durchschnittsamerikaner zum Durchlesen. Wenn der Mathematiker nach zwei Seiten Kopfweh hat und spätestens bei der Hälfte den Glauben an die Menschheit aufgibt, und Durchschnittsamerikaner es für höhere Mathematik hält, ist alles in Ordnung.

Zitat des Tages: "... wenn wir von diesen Mengen nun die zweiten Ableitungen betrachten ..."

lG Birgit

Tuesday, November 18, 2008

"Der Amokläufer"

Ich hatte beschlossen, den besagten Film anzuschauen um herauszufinden, wie schlecht Computerspiele diesmal dabei wegkommen und welches der Hauptschuldige ist. (Mein Tipp ist natürlich Counter Strike.) Und schon nach den ersten 10 Minuten des Films juckt es mir in den Fingern, den Laptop zu zücken und das Ganze bösartig zu kommentieren.

Hauptdarstellerin. Die absolut makellos sympathische, freundliche Hauptdarstellerin leitet, in einem Cabrio fahrend, den Film ein. Der zukünftige Amokläufer, ein Schüler namens Frederik, hat den Bus verpasst und wird von ihr mitgenommen; er wird vorgestellt als freundlich, verschlossen, unauffällig. (Gut, genaugenommen weiß ich noch nicht mit Sicherheit, dass er der Amokläufer ist. Aber seien wir ehrlich, welchen anderen Grund gäbe es, einen einzelnen Schüler gleich in den ersten Minuten des Films dem Zuschauer zu präsentieren...) Schließlich bei ihrer Ankunft in der Schule noch ein nettes Begrüßungswort eines anderen Lehrers, womit wir auch wissen, wo wir die unvermeidbare Romanze zu erwarten haben.

Ansprache. Jeder schlechte in einer Schule spielende Thriller beginnt mit einer Ansprache des Direktors, in der die Worte "Werte", "Anerkennung, "Gemeinsinn" und "Leistungswille" natürlich nicht fehlen dürfen. Man spricht von der "orientierungslosen Gesellschaft" und der eigenen Insel der Seligeit in der Schule. Das von Klischees triefende Bild einer anständigen, rechtschaffenen, elitären Bildungsanstalt, in der alles in bester Ordnung ist. Der Direktor wirkt absolut souverän, die Zuhörerschaft absolut aufmerksam, kurz: Die ganze Szene absolut unrealistisch.

Deutsch und Musik. Die Hauptdarstellerin wird bei der Gelegenheit vorgestellt als neue Deutsch- und Musiklehrerin. Warum nicht zur Abwechslung einmal Mathe und Physik? Turnen und Religion? (Um die eigentlich rhetorische Frage gleich selbst zu beantworten: Ersteres wäre den Zuschauern weniger sympathisch, letzteres würde nicht so ernst genommen werden. Deutsch ist ein Hauptfach, das -- im Gegensatz zu Mathe -- im Allgemeinen neutral bis positiv besetzt ist, Musik eignet sich ideal um eine gewisse künstlerische Ader auszudrücken -- und, daraus laut allen Klischees brav folgend, hohe zwischenmenschliche Kompetenz.) Außerdem, man staune, gibt die neue Lehrerin einen neuen Nachmittagskurs: Bogenschießen. (Mal schauen, wozu das gut sein soll. Entweder, damit der Charakter zumindest ein bisschen mehr Tiefgang als eine Fußmatte hat, oder es wird im Laufe der Handlung noch einmal wichtig werden.)

Schulpsychologin. Eine etwas alternativ wirkende junge Frau, gelockte Haare, billige Glasperlenhalskette, leicht naiv dreinschauend -- kurz und gut: Das muss die Schulpsychologin sein! -- bekommt ein e-mail von "Fighter X". Neben einer netten Comicfigur mit Pistole, die mir nie im Leben einen so schockierten Blick wie den der Empfängerin entlocken würde, steht ein kurzer Text, rot auf schwarz. Das Nietzsche-Zitat ("Man muss der Menschheit überlegen sein durch Kraft, durch Höhe der Seele - durch Verachtung!") wird nur kurz eingeblendet, aber nicht vorgelesen. Der Rest ist mäßig kreativ und endet mit "Ich bin euer Vollstrecker.". Na gut, meinetwegen.

Erste Stunde. Die neue Lehrerin wird der Klasse vom Direktor vorgestellt, es wird kurz andiskutiert, warum der frühere Lehrer mitten im Schuljahr "aus gesundheitlichen Gründen" plötzlich nicht mehr da ist, ohne sich überhaupt von der Klasse verabschiedet zu haben. Im Hintergrund Musik, die wohl ein wenig unheimlich wirken soll. Die neue Lehrerin, wie könnte es anders sein, lässt die Sitzordnung sofort zu einem "großen Kreis um das Pult herum" umbauen. Dann gründet sie kurzerhand eine Band. (Kurz: 08/15 Prototyp der jungen Lehrerin mit dem alternativen Unterrichtsstil, der bei den Schülern so viel besser ankommt.)

Außenseiter. Um den Status von Frederik als Außenseiter gründlich zu unterstreichen, bedient man sich bei der Bandgründung aller Klischees, die aus drei Dutzend ähnlicher Filme schon bekannt sind. Klasse schließt Frederik bei Bandgründung aus, Lehrerin versucht alle einzubinden. Irgendwer schlägt vor, Frederik könnte doch Flyer und Logo entwerfen. Mit anderen Namen und Gesichtern könnte man die Szene 1:1 übernehmen in die letzte Verfilmung von "Die Welle".

Klasse. Insgesamt die übliche Zusammensetzung einer Klasse mit gerade einmal einer Handvoll Schauspielern mit Sprechrollen: Der Anführer und sein getreuer Adjutant (beide männlich), das Objekt der Begierde (weiblich), der von der Gruppe akzeptierte Streber (männlich, ärmellose Strickjacke, Hemd), die Vermittlerin (weiblich), die zwei Außenseiter (Frederik und ein Mädchen), der namenlose Rest. Natürlich dauert die Stunde genau fünf Minuten. ("... und was der Rest von euch macht, klären wir dann nächste Woche.")

Autopanne. Cabrio der neuen Lehrerin bleibt mitten Straße liegen. Sie steigt aus, geht völlig selbstverständlich zum Kofferraum und nimmt einen Benzinkanister heraus. (Wieviele Leute führen im eh schon zu kleinen Kofferraum eines Cabrios einen Benzinkanister mit??) Ihre zukünftige Romanze -- doch kein anderer Lehrer wie vorher vermutet, sondern ein Polizist -- fährt in diesem Moment vorbei, bleibt stehen, klebt ein Blaulicht auf sein Autodach (Wozu?) und holt nach kurzer Begrüßung ebenso selbstverständlich wie sie einen weiteren Benzinkanister aus seinem Auto. Er fängt an, den Treibstoff beim Cabrio einzufüllen. Natürlich ohne überhaupt überprüft zu haben, ob das Ding Benzin oder Diesel braucht. Nebenbei wird erörtert, dass er der Vater eines Schülers ist (der demnach sicher auf der Todesliste landen wird, der Spannung wegen).

Egoshooterspiele. Hah! Es hat fast 45 Minuten gedauert, aber endlich ist das Wort gefallen. Ohne genauere Bezeichnung allerdings. Counter Strike kommt wohl diesmal glimpflich davon.

Der Rest. Der restliche Film stellt sich als weniger katastrophal heraus, als man es nach den ersten 15 Minuten befürchten hätte können. Sogar mittelmäßig brauchbar. Fazit: Nichts, was ich empfehlen würde, aber wenn nichts Besseres läuft, würde ich auch nicht davon abraten. Nur die erste viertel Stunde sollte man am besten versäumen...

lG Birgit